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Der Bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein in Laibstadt

 

(jpb) Sichtlich gefallen hat es dem bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein beim CSU-Ortsverband in Laibstadt.. Zu einem Diskussionsabend hatte der Vorsitzende Josef Baumann den Politiker eingeladen und bis spät nach 23.00 Uhr beantwortete er die Fragen der Basis.
Den Einmarsch des Minister begleitet die Stadt- und Jugendkapelle Heideck mit dem bayerischen Defiliermarsch und Baumann hatte die Ehre, den hohen Gast aus München im kleinen Laibstadt herzlich willkommen zu heißen. In seinen Grußworten stellte der Vorsitzende die Bedeutung des Besuches für die CSU-Basis dar, denn der Slogan der CSU "Näher am Menschen" gewinnt dadurch an Glaubwürdigkeit. "Es ist schon erstaunlich, dass sich der bayerische Innenminister, der ständig im Fernsehen präsent ist, dessen Meinung zur Sicherheits- und Ausländerproblematik in Talkshows und Interview gefragt ist, sich Zeit für den kleinen Ortsverband Laibstadt nimmt".
Neben dem CSU-Bürgermeister Ottmar Brunner begrüßte der Vorsitzende noch den Landratskandidaten der CSU, Stefan Kuchenmeister, der nun zum vierten Mal in Laibstadt ist, Kreisrätin, Stadträtin und Frauenunionsvorsitzende Helga Peter, den CSU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Schmidpeter, den JU-Vorsitzenden Marco Forster, sowie die Vertreterin des Kreisverbandes, Karin Halbig. Kurz stellte Baumann den eigenen Ortsverband, sowie die Frauenunion und die Junge Union dar und zitierte aus dem Bayernkurier, der Laibstadt mit seinen 22 Mitgliedern zu den ganz großen zählt, gemessen an seinen 410 Einwohnern.
Nach den Grußworten von Ottmar Brunner und Stefan Kuchenmeister ehrte der Minister Reinhard Schmidpeter für 20 Jahre CSU-Mitgliedschaft. "Solche Männer braucht das Land", so Beckstein, "die sich so intensiv in der Parteiarbeit engagieren".
In seinem gut einstündigen Referat streifte Beckstein das breite Spektrum seiner politischen Arbeit. Der zügige Ausbau der Bundesstraße B 2 von Roth nach Augsburg lag ihm am Herzen und er ging auch auf die diskutierte Trasse der B 131 von der A 9 zur A 7 über Laibstadt - Weißenburg ein. Die Qualität der Infrastruktur bietet die beste Sicherheit für Arbeitsplätze und so steht er voll hinter dem Ausbau, doch selbst die Umweltverträglichkeitsprüfung ist noch nicht angelaufen und so wird es noch acht bis zehn Jahre dauern, bis man ans Bauen überhaupt denkt.
Beckstein verteidigte den Umbau der Polizeistruktur und erklärte wie und wo in Zukunft ein Notruf aus Laibstadt landet. In Nürnberg wird die modernste Einsatzzentrale installiert, die es überhaupt gibt, denn die innere Sicherheit ist ein Grundwert. Die Statistik zeigt, dass man im Einsatzbereich Hilpoltstein noch relativ sicher wohnen und leben kann.
Als "oberster Haushälter" hatte er auch den Haushalt der Stadt Heideck dabei und bescheinigte Bürgermeister Brunner ein sparsames Wirtschaften in schwierigen Zeiten. Auch dem Landratskandidaten Stefan Kuchenmeister bescheinigte er ein überdurchschnittliches Engagement. Es müssen mit Kuchenmeister Konzepte entwickelt werden, die den Landkreis Roth wieder nach vorne bringen, denn Roth hat in den letzten Jahren verloren.
Er kennt die Probleme der inneren Sicherheit und der Ausländerproblematik und sprach sie auch deutlich an was mit viel Beifall bedacht wurde.


Auch in der anschließenden Diskussion blieb keine Frage unbeantwortet. Reinhard Schmidpeter moderierte mit einem Querschnitt der politischen Lage die Diskussion an und danach trauten sich zahlreiche Zuhörer ihre Fragen zu stellen. Mit Witz und Charme wich Beckstein keiner Frage aus. Fernfahrer Albert Forster klagte das Leid der Kraftfahrer die bald keinen Rastplatz mehr finden, wenn sie auf der Autobahn eine Panne haben, da sämtliche
kleinen Parkplätze aufgelöst werden. Richard Marx hinterfragte den Beamtenstatus und andere wollten wissen, wie es nach dem Rücktritt von Monika Hohlmeier im Kultusministerium weitergeht. Bis 23.30 Uhr konnten die Veranstaltungsteilnehmer auf Augenhöhe mit dem Minister diskutieren und ihre Sorgen und Nöte vortragen.
Dr. Günther Beckstein bedankte sich nach der regen Diskussion für den offenen und fairen Verlauf für das konstruktive Gespräch in einer angenehmen Atmosphäre. "Ich hab mich wohl gefühlt in Laibstadt", so seine Schlussworte. Kreisrätin Helga Peter übernahm die Verabschiedung des Ministers. Sie bedankte sich bei dem "Vollblutpolitiker" für die kurzweiligen Stunden die er in Laibstadt gelassen hat und übergab einen Geschenkkorb mit Produkten aus der heimischen Landwirtschaft.

 

Die Flagge der Stadt Heideck und die Flagge Bayerns wurden gehisst, schließlich kommt nicht alle Jahre der zweite Mann des Freistaates. Schon Stunden zuvor patrouillierte die Polizei im Dorf. Doch in Laibstadt finden sie nur brave Bürger vor.

Die Staatskarossen rollen an.

Josef Baumann als Ortsvorsitzender der CSU begrüßt unseren Gast. Auch der Bürgermeister Brunner ist mit im Empfangskomitee vor dem DJK Heim.
Zum Empfang wird von der Stadtkapelle der Bayerische Defiliermarsch gespielt. v.l.n.r. OV Baumann,
Innenminister Beckstein,
Landratskandidat Kuchenmeister; Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Schmidpeter
Eröffnungsworte von Baumann (Anmk.  gut vorbereitet und ordentlich vorgetragen) Ottmar Brunner begrüßt unseren Gast im Namen der Stadt.
Stefan Kuchenmeister, fast schon Wahl-Laibstädter, lässt es sich nicht nehmen mit H. Beckstein einige Worte zu wechseln.
Gut gefallen hat uns wie er uns sagte:

"Stark, stärker, Laibstadt"

Und wir sagen:

Kuchenmeister -
der backt's

 

Überraschend für Schmidpeter war, dass er für 20 jährige Mitgliedschaft der CSU von Beckstein geehrt wurde.
Informativ, objektiv und kompetent  war das Referat von dem stellvertretenden Ministerpräsidenten. Ich glaube es ist nicht übertrieben wenn man sagt, die Besucher  teilen mit ihm seine Meinung in nahezu allen Bereichen. In der anschließenden von Schmidpeter geleiteten Diskussionsrunde wurden so manche Punkte auch Probleme mit dem Minister besprochen.
Kreisrätin Peter schenkte "Kulinarische Köstlichkeiten" zum Mitnehmen -
"Solch einen Korb nehme ich gerne an von einer Frau" witzelte H. Beckstein.
Gruppenbild mit Mandatsträgern.

Und wieder hat es sich gezeigt:

Herr Beckstein:

Stimmkreis Nürnberg-Nord  
   
geboren am: 23.11.1943
in: Hersbruck
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
Konfession: evangelisch
   
 
Lebenslauf:  
   
Abitur 1962 am Willstätter-Gymnasium in Nürnberg. Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen und München. 1971/88 selbständiger Rechtsanwalt. 1975 Promotion zum Dr. jur. in Erlangen. Früher langjährige Tätigkeit im Bereich der evangelischen Jugendarbeit sowie im CVJM. Seit 1996 berufenes Mitglied der Landessynode der Evang. Kirche in Bayern. Bezirksvorsitzender der JU Nürnberg-Fürth 1973/78. Zunächst stellv. Vorsitzender, seit 1991 Vorsitzender Bezirksverband Nürnberg-Fürth-Schwabach der CSU. Mitglied im Parteivorstand der CSU. 1980/92 Landesvorsitzender Arbeitskreis Polizei der CSU, seitdem Ehrenvorsitzender. 1978/88 Vorsitzender des Sicherheitsausschusses des Bayerischen Landtags. Juli/Oktober 1988 stellv. Vorsitzender CSU-Fraktion. Oktober 1988 bis Juni 1993 Staatssekretär, seit Juni 1993 Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Seit Januar 2001 Stellvertreter des Ministerpräsidenten.  
   
 
Mitglied des Landtags: seit 07.11.1974

©1998 by Werner Fürsich