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St.-Martin

LAIBSTADT (nh) - Seit langem gab es heuer wieder einmal einen Martinszug mit Pferd in Laibstadt. Zuvor war in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine Martinsfeier, die Gemeindereferent Heinrich Heim leitete und von den Erstkommunionkindern des nächsten Jahres und einigen größeren Kindern des Kindergartens mitgestaltet wurde. Mit den selbst gebastelten Lampions zogen die Kinder bei meditativer Musik in die Kirche und um den Altar herum. In den Fürbitten gingen sie auf die Nöte der Menschen ein und nahmen Sankt Martin als Vorbild, den Armen zu helfen. Danach ging es in einem langen Lichterzug durch das Dorf zum Kindergarten. Voran ritt Susanne Flock auf einem Haflinger vom Reiterhof Durst aus Alfershausen.
 

Große Augen bekamen die Kinder als sie den
Hl. St. Martin auf dem Pferd sahen
Mit selbst gebastelten Laternen ging es durch das Dorf
Mehrmals wurde angehalten, damit man gemeinsam singen konnte. St. Martin hoch zu Ross, im Gefolge Thomas als Fackelträger der den Weg leuchtet.
Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne,... ...brenne auf mein Licht...

Auch große Kinder dürfen noch mit einer Laterne mitmachen ;-)

Im Kindergartenn erwartete alle schon das KiGa-Team und schenkte Kinderpunsch und Glühwein aus. Dass St. Martin heuer persönlich da war, hat unsere Susi (Susanne Flock) erst ermöglicht.
Danke, war echt beeindruckend.


Und die etwas ältere Generation der Kinder (KLJB) macht ihren Laternenzug etwas später. Mit den Laternen aus der Kindergartenzeit wird um das Dorf gezogen. Mit dabei ist Glühwein zum Aufwärmen.

St. Martin

St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
St. Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an:
"Oh helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"

St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an,
sein Roß steht still beim braven Mann.
St. Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
St. Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Zu dem Lied kenne ich noch eine weitere Strophe:

Sankt Martin legt sich still zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Der spricht: "Hab Dank, du Reitersmann,
für das, was du an mir getan.

 

 


©1998 by Werner Fürsich