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Die Feier der Primiz
von Neupriester Michael Alberter


Die Sonne geht auf am 25.04 2010.
Es verspricht ein schöner, fast sommerlicher Tag zu werden


Die Feuerwehr hält Lagebesprechung und fasst nochmals kurz das Wichtigste zusammen

Die Mädels haben Ihre Sachen gepackt und machen sich auf den Weg nach Aberzhausen

Aberzhausen von oben.
Markus hat einen Drachen gestartet um von der Primiz ein paar Luftbilder zu zeigen

Noch herrscht relative Ruhe im Ort.
Doch sind schon längst zahlreiche Helfer im Dorf unterwegs

Ein aufwendig gestaltetes Bild vor der Kirche in Aberzhausen.
Im Hintergrund das Pfarrhaus

Das Altarbild wurde in zahlreichen Stunden von Aberzhausnern und Laibstädtern gemeinsam gestaltet.

Die "Hostessen" von der KLJB. Ihre Aufgabe ist, den Besuchern,  Primizbilder und Liederzettel auszuhändigen

Der Weg ins Elternhaus

Blumenbild vor dem Haus.
 "Möge er die Wurzeln zu seiner Heimat nicht vergessen"

Das Anwesen Alberter

Die Gottesdienstbesucher treffen ein

 

Bruder Eigner und Bruder Odo

Kommunionkinder kommen den Kirchbuck hoch

Unten am Stodl treffen sich die Ministranten

Der Festzug mit den Vereinsabordnungen setzt sich mit der Kapelle in Bewegung

Durch das Festportal hindurch...

...wird jetzt so manch alter Krieger ins Schnaufen kommen.


Abholung vom Elternhaus

Kommunionkinder Ursula und Theresa
 

Der von den Kommunionkindern selbst gefertigte Rosenkranz wurde übergeben

Der Kirchenzug schreitet Richtung Primizwiese

Zahlreiche Gottesdienstbesucher haben sich eingefunden

Der Chor aus Neuendettelsau singt überragend gut

Ehrengäste

Das Altarzelt, in dem die Messe gefeiert wird

Stadtpfarrer Göttle ist im Pfarrverband auch für die Pfarrei Laibstadt zuständig, und somit auch für die Expositur Aberzhausen

Schwester Veronika liest die 1.Lesung

Richard findet den richtigen Ton

Gabriel  liest die 2. Lesung

Der Dekan von Ingolstadt Bernhard Oswald übernahm die Predigt

Fürbitten für die Ordensleute

...für die Politik

für die kirchlichen Mitarbeiter

..für die Kommunion- und Firmkinder

...für die Jugend

...für die Eheleute

...für die Senioren

 

Dominik und Elias

Gabenprozession
 

Stadtkapelle Heideck verstärkt mit Spielern aus Pyrbaum

Es hätten schon noch ein paar auf den Platz gepasst

Gabenbereitung

Kommunion

Die Großeltern...

...die Eltern

Dankworte

Überreichung der Fahnenbänder...

...zur Erinnerung an die Primiz

Auszug

Michael und die Ministrantenschar

Norbert mit Tochter Christina, Ehefrau Helga links und Gerlinde rechts

Das Altarbild wird nach dem Gottesdienst bestaunt

Beide Hände voll zu tun

Die Kapelle hinter dem Altarzelt

 

Heímfahrt mit den Rädern

Aberzhausen: Mit Gott Mauern überspringen

Bild: Im Eichstätter Dom ist Michael Albert am Samstagmorgen von Bischof Gregor Maria Hanke zum Priester geweiht worden. -

Foto: pde Unter strahlend blauem Himmel trafen sich rund 2000 Gläubige, um gemeinsam mit dem Primizianten dessen erste Heilige Messe zu feiern. Auch viele Vertreter des öffentlichen Lebens fanden sich zu diesem besonderen Ereignis ein. Ein aus Steinen, Gras und Blumen liebevoll gestalteter Pfad wies den Weg ins Wohnhaus jenes Mannes, der gestern die Hauptfigur darstellte: Michael Alberter. Im eigentlichen Sinne aber stand freilich nicht er selbst, sondern dessen erste Heilige Messe inklusive Eucharistiefeier und damit Gott selbst sowie die Gemeinschaft mit ihm im Mittelpunkt des Geschehens.
 

 Mit Gott Mauern überspringen

Aberzhausen (HK) Es gibt sie noch, die beeindruckenden kollektiven Glaubenserlebnisse in der katholischen Kirche – trotz ihrer derzeitigen Krise. Zu einem solchen positiven Zeichen zählte nun zweifellos das gestrige Primizfest des Neupriesters Michael Alberter in Aberzhausen.

Doch bevor es soweit war, machte sich ein langer Kirchenzug auf, um dem Primizianten von zu Hause abzuholen. Glückwünsche von zahlreichen Geistlichen, ein Gedicht der Ministranten und die Übergabe eines selbst gefertigten Rosenkranzes durch die Kommunionkinder prägten dort das Bild. Auch Alberters Verwandten stand die Freude über die Primiz förmlich ins Gesicht geschrieben – vor allem seinen Eltern Reinhard und Renate.

Zu den feierlichen Klängen der Heidecker Stadtkapelle und mit den Fahnenabordnungen der Vereine setzte sich der Kirchenzug. Hindurch durch ein geschmücktes Holzportal, auf dem der Primizspruch Alberters prangte: "Mit Dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Psalm 18,30). Er war ebenso inmitten eines Teppichs aus Blumen vor dem Altar im Freien zu lesen, die symbolisch einen von Sonne umrahmten Abendmahlskelch darstellten.

Mit Applaus wurde der tags zuvor in Eichstätte geweihte Priester von der Festgemeinde auf der Wiese empfangen. Die aufgrund der aktuell nicht einfachen Lage der Kirche nicht minder einfache Aufgabe der Predigt übernahm Dekan Bernhard Oswald (Ingolstadt). Es sei eine schwere Zeit, um Priester zu werden, betonte er. Dazu brauche es in diesen Tagen mehr denn je den Ruf Jesu und eine "Leidenschaft für Gott", sagte der Dekan.

Er empfahl Alberter, mit seiner künftigen Gemeinde "Evangelium gemeinsam zu leben" statt "einzeln für das Evangelium zu arbeiten". Und er riet ihm zum rechten Augenmaß bei der Erfüllung seiner Berufung. "Wer als Priester ein beschauliches Leben haben will, hat den Beruf verfehlt", machte Oswald klar. Es sei aber auch nicht der Sinn eines Priesterdaseins, "vor lauter Pastoralarbeit nicht mehr zum Gebet und zur inneren Ruhe" zu kommen. "Authentisch als Christ unter Mitchristen zu leben", müsse das Ziel lauten.

Alberter selbst weiß natürlich um die Wahrheit der Worte des Dekans. Hinter dem Primizianten liegen intensive Jahre der Vorbereitung auf seinen Priesterdienst. Auch das "normale" Leben ist dem 30-Jährigen nicht fremd: Vor dem Eintritt ins Priesterseminar Eichstätt war er nämlich unter anderem bei der Sparkasse in Spalt beschäftigt. Nach der Primizfeier trafen sich die Gläubigen schließlich erst zum Pfarrfest und dann am Abend zur Dankvesper in Laibstadt. Heute Abend findet zudem um 19 Uhr in Aberzhausen ein Requiem statt. Zwei Nachprimizen in Heideck und Neuendettelsau schließen sich an.


Von Jürgen Leykamm


©1998 by Werner Fürsich