Laibstädter Nachrichten


 31.12.07

Saisonabschluss der DJK Laibstadt

(jpb) Relativ wenig war zu lesen im vergangenen Jahr von den Leichtathleten der DJK Laibstadt. Das Highlight der vergangenen Jahre, der Halbmarathon mit dem Volkslauf "Rund um die Keltenschanze", stand nicht mehr auf dem Programm, doch ansonsten waren die Sportler aus Laibstadt auf sehr vielen Events vertreten. Dies machte bei der Saisonabschlussfeier der Abteilungsleiter Bernd Steiner deutlich.
Zahlreiche Sportler trafen sich im Sportheim um zum Jahresende noch einmal die Aktivitäten Revue passieren zu lassen. Begonnen hat alles im Februar mit einem Marathon in Bad Füssing, bei dem der Abteilungsleiter seine Verfassung testete. Mit 3:42 Stunden war er relativ zufrieden, doch wollte er sich im Laufes des Jahres noch weit steigern. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Janis und Simeon war es sehr oft unterweges. Ebenso aktiv zeigte sich Familie Pummer mit Reinhold, Petra und Stefanie. Beim Rothseelauf standen sie zum ersten Mal gemeinsam an der Startlinie. Im März ging Steiner wieder einmal nach Nürnberg zum 6-Stundenlauf, wo der 62 Kilometer absolvierte. Vor allem an langen Läufen waren die Laibstädter vertreten. Petra Pummer beim Duathlon in Hilpolstein, bei den Halbmarathons in Ingolstadt mit Richard Lehner, Bernd Steiner, Konrad Struller, Manfred Christ, bei den 21 Kilometer am Brombachsee, beim Stadtlauf in Nürnberg, beim Citylauf in Schwabach, dem Brockenlauf in Usenburg, Finish Herbstlauf und Halbmarthons in Ammerndorf, Regensburg und Ingolstadt. Noch länger liefen sie beim Rennsteiglauf über 44 beziehungsweise 72 Kilometer (Steiner), beim Quelle Challenge mit zwei Mannschaften in Roth und Steiner startete beim 100-Kilometer-Lauf in Leizig, die er nach 11:48 Stunden beendete. Steiner war es auch, der beim Schwäbisch Alb Marathon über 50 Kilometer startet. Sein Sportkamerad Manfred Christ meisterte die halbe Distanz. Roswitha Knäblein aus Allmannsdorf ist ihrer DJK immer noch treu und mit ihrem Start beim Marathon in München erfüllte sie sich ein persönliches sportliches Ziel, das sie nach 4:24 Stunden erfüllte.
Alles in die Waagschale aber warfen die Laibstädter wieder beim Landkreislauf. Der 11. Platz konnte verteidigt werden und "die Moral in der Mannschaft stimmte", so Steiner.
Bei der alljährliche Ehrung der engagiertesten Läufer gab es keine Überraschungen. Zum "Bambiniläufer" wurde Janis Steiner, zum besten Nachwuchsläufer Simeon Steiner beziehungsweise Stephanie Pummer gewählt. Bei den Senioren wurde Petra Pummer mit den meisten Wettkämpfen bei den Frauen und bei den Männer Bernd Steiner zum "Traber des Jahres 2007" mit Urkunde ausgezeichnet.
Über 2008 haben sich bereits zwei Mannschaften (Tri Team DJK Laibstadt) für den Quelle Challenge (Heinz Obermeier, Uwe Rupp, Bernd Steiner, Katharina Obermeier, Reinhold Pummer und Klaus Harrer) angemeldet und Ingrid Blab bewältigt den Triathlon alleine.


 19.11.07

Adventliche Stunde

LAIBSTADT (nh) - Schon zur guten Tradition ist es in Laibstadt geworden, dass der Heimatverein vor Weihnachten eine Adventliche Stunde organisiert. Vereinsvorsitzender Norbert Herler konnte vor dem frisch renovierten Pfarrheim viele Laibstädter begrüßen, die zu Klängen des Bläsertrios, bestehend aus Matthias Peter, Johannes Baumann und Peter Baumann, Glühwein, Punsch und Gebäck genossen. Stadtpfarrer Tobias Göttle ging in seiner Ansprache auf den tieferen Sinn des Wartens ein und ersetzte so für manchen die am Vormittag ausgefallene Sonntagspredigt. Die hoch talentierten Streicherinnen Anna Betz (Cello) und Marion Fürsich (Geige) trotzten der Kälte und erfreuten mit drei flott vorgetragenen Weihnachtsweisen die Besucher. Angelika Fürsich erzählte die Geschichte von den Tieren, die lange brauchen bis sie den wahren Sinn der Heiligen Nacht begreifen.


 11.12.07

Laibstadt´s Nachwuchsmusiker spielten bei Nikolausfeier auf

Zur alljährlichen Nikolausfeier trafen sich die Mitglieder der Frauenunion und der CSU Laibstadt. CSU Vorsitzender Josef Baumann bedankte sich vorab bei der FU-Vorsitzenden, Kreis- und Stadträtin Helga Peter, da sie wieder sehr viel Arbeit in die Vorbereitung der Nikolausfeier gesteckt hat. Peter begrüßte Bürgermeister Ottmar Brunner und leitete danach durch das Programm. Vor allem die jungen Musiker begeisterten mit ihren Instrumenten. Den Anfang machten Reiner Fürsich am Saxophon und Josef Betz am Schlagzeug, die einige rhythmische Lieder spielten. Ihr „Comeback“ feierte das „Falschbläsertrio“ mit Johannes und Peter Baumann an den Klarinetten und Mathias Peter an der Trompete. Klassisch ging es weiter mit Anna Betz am Cello und Marion Fürsich auf der Geige. Viel Applaus ernteten die jungen Künstler mit ihrem Können.
Andächtig wurde es dann, als der Nikolaus anklopfte. Gespannt war man wieder auf die „himmlischen Worte“ die Stilla Baumann dem Nikolaus (Reinhard Schmidpeter) ins goldene Buch geschrieben hatte. Die Kinder freuten sich auf die Geschenke und zum Abschluss sang man ein gemeinsames Nikolauslied. Auch für jeden Erwachsenen gab es eine Überraschung. Helga Peter hatte eine kostenlose Tombola organisiert, bei der jeder einen Treffer landete. Von einem Tagesausflug nach München mit Besuch des Landtages über viele Sachpreise, die zum Teil von den Mandatsträgern gesponsert wurden, gab es noch Kaffee und Kuchen die von den Ortsverbänden gespendet wurden.


 19.11.07

Lebensgefährlicher Durchschusseffekt

Bild: Erst musste etwas Schreckliches passieren: Seit dem tödlichen Unfall im September sind die Diskussionen um eine Entschärfung der Laibstädter Kreuzung wieder voll entfacht. - Foto: Karch

Lebensgefährlicher "Durchschusseffekt


Hilpoltstein (HK) "So wie es ist, kann und soll es nicht bleiben." Mit dieser Aussage zur Laibstädter Kreuzung hat Landrat Herbert Eckstein am Freitag im Tiefbauausschuss sicher die Mehrheitsmeinung vertreten. Aber wie die Kreuzung verändert werden soll, darüber herrscht im Moment keine Klarheit.


 An der Kreuzung treffen in Laibstadt die Staatsstraße 2389 von Ettenstatt nach Thalmässing und die Kreisstraße RH 22 von Heideck nach Nennslingen aufeinander. Vorfahrt hat seit einer Neuregelung aus dem Jahr 1972 die Kreisstraße. Damals hatten sich vermehrt Unfälle auf der Kreuzung ereignet. Allerdings hat man bei der optischen Gestaltung der Kreuzung dieser neuen Regelung bis heute kaum Rechnung getragen. Wer auf der breiten Staatsstraße fährt, gewinnt leicht den Eindruck, eigentlich Vorfahrt zu haben. Trotz zweier Stoppschilder. Im Jargon der Straßen planer nennt man diese Situation einen "Durchschusseffekt".

Dies belegt auch die Unfallstatistik. Seit 2002 haben sich dort bis heute zehn – von der Polizei erfasste – Unfälle ereignet, bei denen ein Mensch starb und sich sieben verletzten. Der tödliche Unfall war erst am 27. September diesen Jahres. In neun von zehn Fällen kam der Unfallverursacher aus Richtung Ettenstadt, davon wurde achtmal das Stoppschild übersehen. Alle Unfälle passierten laut Polizei am Tag und in allen Fällen waren die Autofahrer ortsunkundig.

Die Unfallkommission hat sich mit der Kreuzung – die von Fachstellen nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft wird – mehrmals beschäftigt. Verschiedenen Vorschläge wie eine Änderung der Vorfahrtsregel, der Bau eines Kreisverkehrs oder das Versetzen der Kreuzung wurden untersucht und verworfen. Trotzdem hatte im Jahr 2002 der damalige Innenminister Günther Beckstein angeordnet, dass "die Entwicklung des Verkehrsablaufes und des Unfallgeschehens weiterhin kritisch beobachtet werden soll".

Am Freitag stellte nun Karl Betz vom Staatlichen Bauamt den Ausschussmitgliedern die zumeist schon mehrmals diskutierten Varianten einer entschärften Kreuzung vor. Als "nicht zielführend" stufte Betz dabei eine Kreisverkehrslösung ein. Zu stark sei das Gefälle aus Richtung Heideck, der Durchlass müsste angepasst werden, die Anlieger wären direkt an den Kreisverkehr angeschlossen und der Umbau wäre relativ teuer. Ebenso ungeeignet seien aus seiner Sicht ein ovaler Kreisverkehr oder eine Änderung der Vorfahrtsregelung.

Für machbar hält der Straßenbauer dagegen, die Einmündungen der Staatsstraße zu versetzen. Der Durchschusseffekt wäre damit weg. Außerdem wären bei dieser Variante keine Grundstückkäufe notwendig und der Flächenverbrauch gleich null. "Für den Autofahrer entsteht eine leicht begreifbare Kreuzung", sagte Betz.

Die optimale Lösung also? Für Landrat Herbert Eckstein nicht ganz, denn für ihn ist eine Änderung der Vorfahrt noch nicht ganz vom Tisch. "Die Verkehrsströme haben sich verändert, auf der Staatsstraße ist heute weitaus mehr Verkehr als auf der Kreisstraße." So fahren laut Verkehrszählung auf der RH 22 aus Richtung Heideck nur noch rund 550 Autos pro Tag. Vor zehn Jahren waren es noch mehr als doppelt so viel. Im gleichen Zeitraum hat der Verkehr auf der Staatsstraße zugenommen rund 2500 Fahrzeuge kommen täglich aus Richtung Thalmässing, rund 2000 von Ettenstatt her.
 


 19.11.07

LAIBSTADT (nh) - Erfreut nahm Kirchenpfleger Adolf Herler (li.) im renovierten Laibstädter Pfarrheim eine Sitzgruppe von den Theaterspielern entgegen. Mit diesem Spendenbeitrag im Wert von 800 Euro wollte auch diese Dorf-Gruppierung ihren Beitrag zur Realisierung und Neugestaltung des erweiterten Pfarrheims leisten. Die Spieler haben anlässlich ihrer Zusammenkunft zudem beschlossen, nach einem Jahr Pause 2008 wieder mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit zu treten.


 08.11.07

Lichtbildervortrag Israelreise

AIBSTADT (nh) - Ein Appetitmacher auf mehr war der Lichtbildervortrag von Benefiziat Pater George über seine Israelreise, plant doch die Pfarrei Laibstadt im nächsten Jahr selbst ins Gelobte Land zu fliegen. Professor Josef Wohlmuth ist derzeit schon eifrig dabei, Formalitäten zu klären und die Reiseroute festzulegen. Da traf es sich gut, dass Pater George, der im März 2006 mit einigen anderen indischen Priestern und den Neu-Diakonen der Diözese Eichstätt in den Nahen Osten gereist war, aus erster Hand im gut gefüllten Pfarrheimsaal über seine Erlebnisse und Erfahrungen berichten konnte.


Die Reise dauerte insgesamt sieben Tage, wobei die 25-köpfige Gruppe vier Tage am See Genezareth und drei Tage in Jerusalem untergebracht war. „Durch das Aufsuchen der biblischen Orte bekommt man eine ganz andere Beziehung zu den Bibelberichten“, erklärte Pater George zu seinen persönlichen Erfahrungen. An allen wichtigen Stationen Jesu habe man auch Gottesdienste gefeiert, so dass das Evangelium noch intensiver auf die Teilnehmer gewirkt habe. „In der Geburtskirche in Bethlehem haben wir beispielsweise eine Weihnachtsmesse mit Weihnachtsliedern gefeiert, auch wenn es eigentlich Frühling war.“ Daran könne man nun immer im Advent und zum Jahreswechsel zurückdenken. Pater George beeindruckten auch die anderen biblischen Anlaufstationen in Israel, wie zum Beispiel der Berg Tabor, Golgotha oder auch die Auferstehungskirche. Bewegend sei auch der Kreuzweg, die Via Dolorosa, gewesen. Auf dem Weg, den Jesus vor 2000 Jahren selbst gegangen war, beteten die Geistlichen an jeder Station eine Andacht.

„Es war aber nicht nur eine Pilger- sondern auch eine Studienreise“, betonte der Referent. So habe man auch Qumran, das Tote Meer und die Altstadt von Jerusalem besucht. Er empfehle allen Christen einmal im Leben ins Gelobte Land zu reisen. Dies würde extrem zur Glaubensstärkung beitragen.
 


 02.11.07

Frischer Wind für sozial engagierte Landjugend


Laibstadt (HK) Erst vor kurzem hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert, dass es mehr weibliche Führungskräfte in Deutschland geben solle. Dies war dann auch das Ergebnis bei den Neuwahlen des Vorstands der KLJB Laibstadt. Melanie Schmidpeter wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.

Die Heideckerin löst damit den sehr engagierten Markus Harrer ab, welcher aus Altersgründen mehr im Hintergrund agieren möchte, um den Weg für einen frischen, jüngeren Wind freizumachen.
In die Fußstapfen von Harrer zu treten, sei wahrlich nicht einfach, sagte die neue Chefin am Wahlabend. Der der Scheidende habe in der Vergangenheit einiges für die KLJB geleistet. Schmidpeters Vertreter werden Christian Speth und Willi Spieß sein. Konrad Harrer wird als neuer Jugendbeauftragter seines Amtes walten, und Johannes Baumann wird die Sitzungen zukünftig schriftlich festhalten.

Zudem wurden an jenem Abend Marco Forster, Markus Harrer, Anton Schneider, Lisa Schmidpeter, Matthias Peter, Sebastian Meyer, Bernhard Lang und Michael Spieß als Beisitzer gewählt. Als Kassier fungiert weiterhin Michael Forster zusätzlich mit Sonja Meyer. Der Vertreter der Jugend im Pfarrgemeinderat bleibt Manuel Schuster.

Die KLJB hatte viele ehrenamtliche Aktivitäten organisiert. Am bekanntesten ist die jährliche Laibstädter Rocknacht, welche die über 70 Jugendlichen der KLJB ausrichten. Aber auch soziale Engagements werden in der Landjugend in Laibstadt groß geschrieben.

So beginnt die KLJB das Jahr mit einem Seniorennachmittag, danach folgen eine Faschingsparty im Ort, Jugendbetstunden und Kreuzwege sowie einem Palmsonntagsfrühstück für die Gemeinde und dem Ostereiersuchen für die ganz Kleinen im Dorf.

Auch das traditionsreiche Maibaumaufstellen der Landjugend lockt jedes Jahr zahlreiche Menschen an. Natürlich ist man auch außerorts engagiert, wie beim Heidecker Heimatfestzug, Jugendgottesdienst in Thalmässing und noch sehr vielen anderen Veranstaltungen. Beim diesjährigen Landjugendausflug blieb man der Heimat treu und besuchte die Weingegend in Franken.


 09.10.07

DJK-Jugendförderpreis aufgeteilt


Nürnberg/Laibstadt (HK) Die DJK Laibstadt hat auf dem DJK-Diözesanjugendtag in Nürnberg den Jugendförderpreis erhalten. Da die Jugendleitung im Verband zur Zeit nicht besetzt ist, wurde die Tagung vom DJK-Diözesanvorsitzenden Nikolaus Schmidt eröffnet.

Hauptaugenmerke des Abends lagen auf dem Vortrag des Jugendkoordinators Konrad Fünfstück von der SpVgg Greuther Fürth und der Nachwuchsarbeit bezüglich einer Jugendleitung im DJK Diözesanverband Eichstätt.
Sehr gespannt hörten alle Teilnehmer die Ausführungen über das Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des Zweitligisten. Als Hauptzielsetzung des NLZ wird die Ausbildung von Spielern für die Bundesliga (bezahlter Fußball) verstanden. Man möchte mit allen Junioren-Teams in den höchsten Ligen spielen und gute Leistungen erbringen. Zum Training kommen sogar Spieler aus Ingolstadt oder Aschaffenburg zwei- bis drei Mal wöchentlich nach Fürth.

Auch wenn der Schwerpunkt des renommierten Vereins SpVgg Greuther Fürth rein im Leistungsbereich liegt, so bestehen zwischen der DJK und dem Zweitligisten doch einige Gemeinsamkeiten. So wird auch bei den Greuther-Fürthern großer Wert auf Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gelegt. Die Spieler haben einen Verhaltenskodex einzuhalten, auf ordentliches Benehmen und Auftreten wird geachtet. Die SpVgg Greuther Fürth möchte klare Werte vermitteln: "Wir wissen, wo wir herkommen. Wir und unsere Spieler wollen nicht arrogant wirken." Genau so wie die DJK pflegt man Tradition und ist gleichzeitig offen für notwendige Veränderungen.

Das Rennen um den Jugendförderpreis machten heuer die beiden Vereine DJK 80 Laibstadt und DJK-SV 1970 Lengenfeld Der Jugendförderpreis prämiert vorbildliche Aktionen in der Vereinskinder- und -jugendarbeit und würdigt damit das ehrenamtliche Engagement der Jugend. Als Bewertungskriterien stehen im Vordergrund die kontinuierliche Arbeit und neue Ideen bei der Vereinsjugendarbeit, das soziale Engagement der Jugendlichen im gesellschaftlichen und mitmenschlichen Bereich im Verein, Teilnahmen an Diözesan-Veranstaltungen sowie sportliche Erfolge.

Letztendlich wurde – da die vorgestellten Aktionen beider Vereine großartig waren – der Jugendförderpreis in Höhe von 260 Euro auf die zwei Antragsteller aufgeteilt (je 130 Euro).

Der Geschäftsführer und Bildungsreferent des DJK Diözesanverbandes Eichstätt, Richard Kirschner, sowie Johannes Bauer, Mitglied der Jugendleitungsfindungsgruppe, berichteten im Anschluss über verschiedene Schritte und Ideen, wieder eine intakte Diözesan-Jugendleitung einzusetzen. Infostände bei Sportveranstaltungen wurden zur ersten Kontaktaufnahme aufgestellt, Gespräche mit den in Frage kommenden Personen geführt. In Zukunft sind Live-Events und ein Bildungswochenende geplant. Es liegt dem Verband sehr am Herzen, wieder einen guten Draht zu den Jüngeren in den Vereinen herzustellen und Vertrauen aufzubauen.
 


 06.10.07


Bild:
Auch nach 51 Runden noch ein Lächeln für den Fotografen. Bernd Steiner von der DJK Laibstadt.

3. Indoor-Marathon in der Landesgebwerbeanstalt (LGA) absolviert
Über 2600 Stufen auf dem Weg zum Ziel

Laibstädter Läufer Bernd Steiner zufrieden mit erster Teilnahme


Laibstadt - (jpb)Auf seinen ersten Indoor-Marathon kann der Hilpoltsteiner Bernd Steiner, der für die DJK Laibstadt an den Start ging, zufrieden zurückblicken. Die Strecke im LGA-Gebäude in Nürnberg verläuft auf einem circa 800 Meter langem Rundkurs im Keller beziehungsweise im Erdgeschoß. Dabei mussten insgesamt circa 2600 Stufen bewältigt werden. War es am Anfang doch noch relativ leicht die Treppenhäuser hinauf zu laufen, so wurden die letzten 10- der insgesamt 55 Runden bereits zur Schwerstarbeit. Die Treppen schienen nun immer länger zu werden. Dank einer perfekten Organisation und den Anfeuerungen der Zuschauer konnte man aber immer wieder etwas erleichtert in die nächste Runde gehen. Nach 42 Kilometer blieb die Uhr für Steiner dann nach 04:01:17 Stunden stehen und er belegte damit den 36. Platz in der Gesamtwertung. Eine Woche zuvor stand er und sein Vereinskamerad Manfred Christ bereits in Schwäbisch Gmünd beim Alb Marathon am Start. Steiner, der den 50-Kilometer langen Ultra-Lauf über die drei Kaiserberge zum dritten Mal absolvierte, konnte in diesem Jahr seine persönliche Bestzeit um acht Minuten auf 04:52 Stunden steigern. Bei über 500 gestarteten Teilnehmern belegte er am Ende den 197. Rang in der Gesamtwertung. Christ entschied sich für die halbe Distanz mit Ziel auf dem Rechberg. 330 Läufer und Läuferinnen waren hier unterwegs. Nach 02:28 Stunden überquerte er die Ziellinie und wurde damit 158. im Gesamtklassement.


 28.10.07
Viele Interessierte kamen zum Krautseminar nach Laibstadt, wo mittels einer uralten Krauthobelmaschine Kraut zerkleinert und dann unter der fachkundigen Anleitung des Krautexperten Martin Harrer eingemacht wurde.
 

Krautseminar in Laibstadt

LAIBSTADT (nh) - Dass Sauerkraut ausgesprochen gesund ist, und wie man es selbst herstellt, so wie es unsere Vorfahren immer taten, das erfuhren die rund 20 Teilnehmer beim Krautseminar in Laibstadt, zu dem der Heimatverein eingeladen hatte. Mit dem Liebenstädter Martin Harrer hatte man einen kundigen Experten gewinnen können. Er hatte das notwendige Equipment wie Krauthobel, Tontöpfe und Stampfer dabei. Die Krautsköpfe kamen größtenteils vom Acker des Heimatvereins. Nach dem Putzen und Säubern der Köpfe wurde die entsprechende Menge Weiskohl abgewogen. Mittels einer uralten handbetriebenen, aber noch voll funktionstüchtigen Krauthobelmaschine wurde das Rohmaterial zerkleinert, nachdem vorher noch die Strünke herausgeschnitten worden waren. Durch die Zugabe von Salz, Gewürzen und Wacholderbeeren soll das Kraut haltbar und schmackhaft gemacht werden. Dann ging es ans Einstampfen in speziellen Tontöpfen. Das gehobelte Kraut kam in 10 Zentimeter dicken Schichten in die Töpfe und wurde kräftig festgestampft, bis reichlich Saft austrat. Wer wollte konnte zur Geschmacksverbesserung auf jede Schicht noch in Scheiben geschnittene Äpfel einlegen. Nachdem die Töpfe gefüllt waren, wurde ein kräftiger Schluck Weißwein zugegeben, ehe der Topfinhalt mit Krautblättern bedeckt und die Gärsteine aufgelegt wurden. Wichtig ist es nach dem Einstampfen die Gärtöpfe für einige Tage an einen warmen Ort, beispielsweise in den Heizraum zu stellen, betonte Harrer, ehe sie danach acht Wochen in einem kühlen Raum bei etwa 15 Grad gelagert werden müssen. Erst danach dürfe der Deckel zum ersten Mal angehoben werden, um nachzuschauen, ob das Sauerkraut auch wirklich etwas geworden ist.


 11.10.07

 

 

Auch FW fordern Kreisverkehr an tödlicher Kreuzung

Laibstadt (rok) Den sofortigen Bau eines Kreisverkehrs an der lebensgefährlichen Kreuzung in Laibstadt forderten die Freien Wähler in einem Brief an Bürgermeister Ottmar Brunner (CSU). Die Stadt Heideck solle alle erdenklichen Schritte einleiten, so die FW-Stadträte. Alle bisherigen Maßnahmen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Hintergrund des Schreibens ist der tödliche Unfall vom 28. September, als ein 56-Jähriger bei einem Unfall an dieser Kreuzung starb, weil ein Lastwagenfahrer das Stopp-Schild übersehen hatte.

Brunner bedankte sich für den Brief. Auch er sehe die Gefahr, doch leider sei die Stadt nicht zuständig, da an dieser Kreuzung in Laibstadt eine Staatsstraße und eine Kreisstraße aufeinander träfen. "Vom Landratsamt aus ist einfach nichts getan worden", kritisierte Brunner. Er will jetzt auf die N-Ergie einwirken, damit die zumindest durch eine größere, hellere Straßenlampe für mehr Sicherheit sorge. Ansonsten sollten sich die Kreisräte Reinhard Spörl (FW) und Hermann Krämer (SPD) für dieses Problem im Kreistag stark machen, so Brunner.

Krämer, der einen Kreisverkehr an der Unfallkreuzung favorisiert, schlug vor, kurzfristig die Situation durch Poller oder eine geänderte Vorfahrt zu entschärfen.

CSU-Fraktionssprecher Reinhard Schmidpeter gab den Verantwortlichen im Landratsamt eine Teilschuld an dem tödlichen Unfall. Er wohne direkt an dieser Kreuzung, "da passiert täglich etwas". Quietschende Reifen gehörten zum Alltag, so Schmidpeter. "Man muss mit dem nächsten Unfall rechnen." Jetzt müsse sofort gehandelt werden.


 30.09.07

Leserbrief Reinhard Schmidpeter

Toter war Frage der Zeit

Zum Bericht "56-Jähriger stirbt bei Unfall" (HK vom Freitag, 28. September 2007):

Seit elf Jahren bin ich nun im Stadtrat in Heideck. Seitdem kämpfe ich für eine bessere Sicherung der Kreuzung in Laibstadt. Unzählige Unfälle waren schon zu verzeichnen und täglich überfahren Fahrzeuge diese Kreuzung, da niemand mit einer Änderung der Verkehrsführung rechnet. Ich habe bis vor kurzem direkt an dieser Kreuzung gewohnt und weiß, wovon ich spreche.
Ich habe sowohl beim früheren Bürgermeister Hans Herger als auch beim jetzigen Bürgermeister Ottmar Brunner Verständnis gefunden. Den Landtagsabgeordneten Manfred Weiß habe ich eingeschaltet, der mit dem Landrat sprach. Verkehrsschauen wurden daraufhin abgehalten. Ich war dabei und auch die Polizei unterstützte unsere Forderung. Einziger Erfolg: ein zusätzliches, oben angebrachtes Stoppschild auf einer Seite.

Der Kommentar von zuständiger Seite: Es ist ja noch nichts Schlimmes passiert und die Bagatellunfälle liegen im Rahmen. Toll! Die Laibstädter Bürger waren zu Recht empört.

Diese Aussage trifft ja wohl nun nicht mehr zu.

Sicherheit gibt es hier nur mit einem Kreisverkehr. Schnelles Handeln ist gefragt, denn täglich überqueren Schulkinder diese Kreuzung. Herr Landrat, bitte schreiten Sie ein und treffen Sie Maßnahmen gegen diese Beamtenwillkür!

Reinhard Schmidpeter,

Fraktionssprecher der CSU-Stadtratsfraktion


 28.09.07

Bild: Domkapitular Rainer Brummer konnte am Sonntag das renovierte und erweiterte Laibstädter Pfarrheim einweihen. (Foto Herler)

Pfarrheimeinweihung

LAIBSTADT (nh) - Nach über acht Jahren Planungs- und Umbauzeit konnte am Sonntag endlich das renovierte Laibstädter Pfarrheim durch Domkapitular Rainer Brummer eingeweiht werden. Bereits 1999, noch unter Stadtpfarrer Franz Gerner begannen die Überlegungen, wie ein Neubau realisiert werden könnte. Schon damals wurden Mittel bei der Diözese Eichstätt beantragt, und zum großen Glück auch genehmigt. "Heute würde es für solche Maßnahmen wohl kaum noch eine so großzügige finanzielle Unterstützung geben", betonte Kirchenpfleger Adolf Herler. Nachdem während der dreijährigen Amtszeit von Stadtpfarrer Martin Fuchs die Baumaßnahmen nicht weiter vorangebracht werden konnten, rang sich die Kirchenverwaltung mit Stadtpfarrer Tobias Göttle 2005 dazu durch, von einem Neubau abzusehen. Die Kosten hätten einfach den finanziell möglichen Rahmen der kleinen Pfarrei gesprengt. Der Hilpoltsteiner Architekten Ludwig Grassi stellte daraufhin neue Pläne vor und die Umbauarbeiten konnten beginnen.

Brummer lobte den Gemeinschaftssinn und vor allem die Hartnäckigkeit der Laibstädter. "Nur so kann man ein solches Projekt voranbringen und schließlich zum glücklichen Ende führen." Aber jetzt müssten die Laibstädter auch das Gebäude mit Leben erfüllen. "Hier sollen nicht nur kirchliche Veranstaltungen stattfinden. Auch als Treffpunkt, zum Beispiel zum Frühschoppen nach dem Sonntagsgottesdienst, ist ein solcher Ort der Begegnung sehr wichtig. Interessant ist auch, dass das Pfarrheim nördlich der Pfarrkirche liegt, also quasi in deren Schatten." Dies könne man als gutes Omen auffassen. Stadtpfarrer Tobias Göttle drückte ebenso seine Freude darüber aus, wie gut und schön das Gebäude geworden sei. "Hier können Generationen zusammen finden." Er bedankte sich bei den Hautpverantwortlichen des Baus und stellte dabei vor allem Anton Hirscheider heraus, der mit 1340 Stunden quasi die Bauleitung übernommen habe. Hirscheider erhielt als Dankeschön eine holzgeschnitzte Figur des biblischen Handwerkers Josef. Kirchenpfleger Herler wies bei seiner Begrüßung darauf hin, dass die Baukosten deutlich gesenkt werden konnten, da über 50 Laibstädter in 4700 freiwillig erbrachten Arbeits- und Schlepperstunden mitgeholfen hätten. "Dennoch beliefen sich die Ausgaben auf fast 350.000 Euro." Nach Abzug der Spenden und den Zuschüssen müsse die Pfarrei immerhin noch 80.000 Euro selbst beibringen. Neben Spenden von Privatpersonen zwischen 15 und 3000 Euro kamen 2000 Euro vom katholischen Frauenbund, 1000 Euro von der Raiffeisenbank Hilpoltstein, 800 Euro von der Theatergruppe und 200 Euro von der Frauenunion. Der Heimatverein habe als Beitrag den Freisitz in Höhe von 3000 Euro gestaltet und Sitzgelegenheiten gestiftet.
Bei der Schlüsselübergabe wies Architekt Ludwig Grassi darauf hin, dass sich die Mühen gelohnt hätten. "Der Bau orientiert sich um den großzügigen Eingangsbereich mit Treppenhaus. Künftig verfügt die Pfarrei über einen 75 m² großen Saal für rund 100 Personen." Bisher wäre der Saal nur 50 m² groß gewesen. "Die neu eingerichtete Küche, in der etliches Geschirr gelagert werden kann, verfügt neben einem Herd und einem großen Kühlschrank auch über eine Spülmaschine." Unter dem Dach habe die Pfarrbücherei eine neue Bleibe gefunden. Auch der Nachwuchs werde mit dem neuen Jugendraum mit 44 m² Größe zu ihrem Recht kommen." Zudem wurde der Sanitärbereich auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Außenanlagen wurden neu hergerichtet. Im Sall sorgt während des Winterhalbjahres ein Holzofen für angenehme Wärme. Um das Holz und diverse Gerätschaften zu lagern wurde im Pfarrgarten ein kleiner Schuppen errichtet.

Bürgermeister Ottmar Brunner erklärte, dass die Stadt Heideck gerne das Projekt unterstützt habe. Für den Pfarrgemeinderat sprach Richard Frank Glückwünsche aus. Mit vielen neuen Büchern eröffnet wurde auch die Pfarrbibliothek, worüber sich besonders die eigens angereiste Waltraud Schön, Fachberaterin für die Diözese Eichstätt, freute. Hier konnte sich jeder Besucher nicht nur über die große Auswahl an Büchern, Reisekarten, CDs und Kasetten informieren, sondern auch ein Los mit einem "Guten Gedanken für den Tag" ziehen. Im Jugendraum spielte der Nachwuchs mit Ausdauer am Billardtisch, eine Spende von der Pfarrei Heideck. Ebenso war hier den ganzen Tag über eine Diashow auf einem großen Flachbildschirm mit fast 500 Fotos von den Baumaßnahmen zu sehen. Im Eingangsbereich waren vier Stellwände platziert, auf denen auf Hochglanzfotos der zeitliche Ablauf der Arbeiten nachverfolgt werden konnte. Am Nachmittag sorgte Zauberer Harry für Kurzweil. Unter Anleitung der Büchereiteams konnten die Kinder Lesezeichen basteln. Bei Geschicklichkeitsspielen konnten schöne Preise gewonnen werden. Spannung kam auf, als es an die Versteigerung dreier alter Schränke aus dem ehemaligen Pfarrhaus und des über 50 Jahren alten Fahrrades des letzten Laibstädter Pfarrers Karl Walter Tschöpe ging. Den Höchstpreis von 230 Euro erzielte ein über hundert Jahre alter Schrank. Zum Nachmittagskaffee gab es 30 Kuchenspenden von den Mitgliedern des katholischen Frauenbundes.


 28.09.07

Vorankündigung: Pfarrheimeinweihung

LAIBSTADT (nh) - Nach über acht Jahren Planungs- und Umbauzeit kann am Sonntag endlich das renovierte Laibstädter Pfarrheim eingeweiht werden. Bereits 1999, noch unter Stadtpfarrer Franz Gerner begannen die Überlegungen, wie ein Neubau realisiert werden könnte. Schon damals wurden Mittel bei der Diözese Eichstätt beantragt, und zum großen Glück auch genehmigt. Heute würde es für solche Maßnahmen wohl kaum noch eine so großzügige finanzielle Unterstützung geben. Nachdem während der dreijährigen Amtszeit von Stadtpfarrer Martin Fuchs die Baumaßnahmen nicht weiter vorangebracht werden konnten, rang sich die Kirchenverwaltung mit Stadtpfarrer Tobias Göttle 2005 dazu durch, von einem Neubau abzusehen. Die Kosten hätten einfach den finanziell möglichen Rahmen der kleinen Pfarrei gesprengt. So konnten durch den Hilpoltsteiner Architekten Ludwig Grassi konkrete Pläne vorgestellt werden und der Umbau begann. Um die Kosten zu senken halfen über 50 Laibstädter in 4578 freiwillig erbrachten Arbeits- und Schlepperstunden mit, die Kosten zu senken und die Bauarbeiten voranzutreiben. Dennoch beliefen sich die Ausgaben auf fast 350.000 Euro. Nach Abzug der Spenden (fast 20.000 Euro) und den Zuschüssen muss die Pfarrei immerhin noch 80.000 Euro selbst beibringen.
Aber die Mühen haben sich gelohnt: Künftig verfügt die Pfarrei über einen 74,62 m² (statt bisher 50 m²) großen Saal für 100 Personen, in dem nicht nur die Kirchengemeinde Platz findet, sondern wo sich auch der Frauenbund und andere Vereine und Gemeinschaften treffen können. Die neu eingerichtete Küche, in der etliches Geschirr gelagert werden kann, verfügt neben einem Herd und einem großen Kühlschrank auch über eine Spülmaschine. Die Pfarrbücherei findet im ausgebauten Obergeschoss eine neue Bleibe. Auch der Nachwuchs wird mit dem neuen Jugendraum mit 43,80 m² zu ihrem Recht kommen. Dafür konnte sogar schon ein Billardtisch organisiert werden. Zudem wurde der Sanitärbereich auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Außenanlagen wurden neu hergerichtet. Der Heimatverein hat als Beitrag eine Sitzgelegenheit gestiftet. Im Sall sorgt während des Winterhalbjahres ein Holzofen für angenehme Wärme. Um das Holz und diverse Gerätschaften zu lagern wurde im Pfarrgarten ein kleiner Schuppen errichtet.

Am Sonntag wird nun um neun Uhr der Festgottesdienst mit Hochwürdigen Herrn Domkapitular Brummer in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt abgehalten. Anschließend sind die Segnung des Pfarrheims mit Schlüsselübergabe und diverse Grußworte vorgesehen. Nach dem Frühschoppen und dem Mittagessen wird um 13 Uhr Harry der Zauberer für Kurzweil sorgen. Um 15 Uhr sollen dann drei alte Schränke aus dem Pfarrhaus und das alte Fahrrad des letzten Laibstädter Pfarrers Karl Walter Tschöpe, der heute im wohlverdienten Ruhestand in Neumarkt lebt, versteigert werden. Eine ganztägige Fotoausstellung sowie eine Diaschau auf einem 37-Zoll-Flachbildschirm sollen die Bauphasen und Helfer bei der Arbeit zeigen. Zudem wird am Sonntag die neu eingerichtete Bibliothek eröffnet, bei der viele neue Büch gesichtet und ausgeliehen werden können. Bei der Verlosung können tolle Preise gewonnen werden.


 27.08.07

56-jähriger stirbt bei Unfall

Ein Menschenleben hat ein Unfall am gestrigen Morgen im Heidecker Ortsteil Laibstadt gekostet. Ein 56-jähriger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Weißenburg war gegen 7 Uhr von Nennslingen in Richtung Heideck unterwegs.

 In der Ortsmitte von Laibstadt missachtete der Fahrer eines Lastwagens mit Anhänger aus dem Landkreis Heidenheim die Vorfahrt des 56-jährigen. Der Lastwagenfahrer hatte offensichtlich eine Stopp-Stelle übersehen. Der Lastwagen prallte in die Fahrertüre des BMW.

Obwohl der 56-jährige an der Unfallstelle noch reanimiert wurde, erlag er seinen schweren Verletzungen. Der 29-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 25 000 €. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Wäre der Unfall vermeidbar gewesen?

Es hätte vielleicht nicht soweit kommen müssen, wenn man die Bedenken der Laibstädter 2002 ernst genommen hätte und konstruktiv bessere Maßnahmen ergriffen hätte.

Hier die Zeitungsartikel die damals erschienen sind.

 10.11.02 

Neues von der Kreuzung

Markierung wird verstärkt

Ortstermin an der Kreuzung

Leserbrief Richard Marx

Anmerkung der Lokalredaktion Hilpoltsteiner Zeitung

Leserbrief MdEP Ingo Friedrich

Leserbrief Werner Fürsich

MdEP Friedrich will Vorfahrt ändern

Vorfahrtsänderung

 

 


 28.08.07


Foto: hintere Reihe links: Trainer Stephan Handl, zweite v. links Wally Schnabel

hinten rechts: Martin Joachim - Geschäftsinhaber

DJK Damenmannschaft

(jpb) Zum 25.-jährigen Jubiläum der Damenmannschaft der DJK Laibstadt ließ sich Martin Joachim, Geschäftsinhaber des gleichnamigen Autohauses Joachim GmbH+Co.KG in Roth nicht lumpen und spendierte den Fußballdamen und ihrer langjährigen Managerin Wally Schnabel einen Satz Poloshirts. Laibstadts neuer Damentrainer Stephan Handl aus Büchenbach und seine Co-Trainerin Sabine Schubert-Blum bedankten sich im Namen der Mannschaft recht herzlich für die Spende. Die Geschlossenheit und gute Kameradschaft in dem Team zeigten die bereits absolvierten Spiele. 3:0 gegen Langlau und im Pokal ein großartiger Sieg gegen die Damen aus Velburg mit 9:0. "Hart wird die kommende Saison in der Kreisliga 3 aber trotzdem", so Spielführerin Sonja Schnabel


 28.08.07

100 km Lauf in Leipzig absolviert
Beim zweiten Anlauf hat`s geklappt
Burgstädter Bernd Steiner trotz Schmerzen überglücklich

(jpb) (jpb) Der 18. "100 Kilometer-Lauf am Auensee" in Leipzig war zum zweiten Mal Station für den Hilpoltsteiner Bernd Steiner. Der für die DJK Laibstadt startende Läufer war bereits 2004 angetreten und wollte damals seinen ersten "100er" laufen. Doch vor drei Jahren musste er das Rennen nach 80 Kilometer wegen starker Rückenschmerzen beenden. Heuer wollte er es noch einmal wissen. Auf der nicht ganz einfachen Rundstrecke, es müssen 10 Runden a`10 Kilometer gelaufen werden, wird von den Läufern einiges abverlangt. Immer wieder wechseln sich kleine holprige Anstiege, Brückenüberquerungen und Unterführungen ab. Da Steiner die ersten zwei Runden zu schnell angegangen ist wurde er von seinem Betreuer Konrad Struller etwas gebremst. Nach einer sehr guten Marathon-Durchgangszeit von 03:46 Stunden schien noch alles in Ordnung. Doch das zu hohe Anfangstempo rächte sich auf den weiteren Kilometern. Aber die Devise hieß durchhalten und ankommen. Nach 11:48 Stunden überquerte Steiner die Ziellinie als 69. der Gesamtwertung und 13. seiner Altersklasse. Trotz Krämpfen und schmerzenden Füßen freute er sich über seinen Erfolg. "So was mach ich so schnell nicht wieder "zumindest nicht in diesem Jahr", waren Steiners ersten Worte zu seinem Betreuer Struller. Das wird auch nicht nötig sein, kommt doch in drei Wochen schon das nächste Abenteuer. Der Brockenlauf im Harz mit seinem 17 Kilometer langen Anstieg auf den 1142 Meter hohen Brocken, im Volksmund bekannt als Blocksberg, wird die nächste Station für den Ultraläufer der DJK Laibstadt sein.


 11.08.07

Vor 40 Jahren...

... waren die Kanalbauarbeiten im vollen Gange.


 07.08.07



Die glücklichen Gewinner beim Sommerkellerfest 2007 in Laibstadt.

Sommerkellerfest

LAIBSTADT (nh) - Bestes Wetter und schönsten Sonnenschein hatten die Laibstädter beim Sommerkellerfest 2007. Besonders die Vorstandschaft des Heimatvereins war darüber sehr zufrieden, konnte doch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wegen der günstigen Wetterprognose frühzeitig konkret geplant werden. Für die älteren Laibstädter waren die Stunden unter schattigen Kastanienbäumen ein angenehmer Rückblick auf vergangene Tag, denn früher war es gute Tradition, dass man sich bei gutem Wetter hier zur Brotzeit und Kurzweil traf.

Auch heuer war neben Kaffee und Kuchen sowie Bier und Gegrilltem wieder viel geboten. Jung und alt konnten beim Kegeln auf der Freiluftkegelbahn ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Bei den Kindern bis sechs Jahren hatte Felix Betz mit 13 Punkten die Nase vorn. Sieger bei den Sieben- bis Neunjährigen wurde Rainer Fürsich mit 16 Treffern. Josef Eigner hieß mit 9 Punkten bei den Zehn- bis Elfjährigen der Sieger. Bei den Jugendlichen zwischen zwölf und 15 gewann Daniel Herler mit 24 Punkten. Bei den Erwachsenen waren Franz Eigner (23 Punkte), Josef Herler (23) und Josef Eigner (22) die glücklichen Gewinner. Als nicht ganz einfach entpuppte sich das Kugelspiel, das Ambros Brandl mitgebracht hatte. Mit Sand gefüllte Tennisbälle galt es dabei auf einer schiefen Ebene in vorgesehene Löcher zu versenken. Nur wenige erreichten die Höchstpunktzahl und konnten sich so über einen Gutschein für ein Essen und ein Getränk freuen. Beim Spaghetti-Spiel mussten die Gäste raten, wieviele Nudeln sich in einem Glas befinden. Angela Hofer (sie hatte 1080 geschätzt), Rosa Betz (1111), Wolfgang Meier (1122) und Katharina Herler (1030) kamen mit ihren Schätzungen der tatsächlichen Anzahl von 1094 an nächsten.


 23.07.07

Kreuz

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben ist mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager, Onkel und Pate im Kreise seiner Lieben in den Frieden heimgegangen.

Herr Michael Harrer

* 26.11.1916   +22.07.2007

Laibstadt 97, Heideck und Kippenwang

In Liebe und Dankbarkeit
Maria Harrer, Ehefrau
Robert Harrer, Sohn, mit Familie
Michael Harrer, Sohn, mit Familie
Richard Harrer, Sohn, mit Familie
Helmut Harrer, Sohn, mit Kindern
Maria Brems, Tochter, mit Familie
Irene Harrer, Schwiegertochter
und alle Verwandten

 


 04.07.07

Radfahrer aus Laibstadt radeln nach Leibstadt

Foto:
Die vier Laibstädter vor dem Kernkraftwerk bei Leibstadt in der Schweiz. Josef Schmidpeter, Manfred Koller, Josef Maurer und Josef Herler (von links nach rechts) hatten die 380 Kilometer ins fast gleichnamige Dorf in der Schweiz mit dem Fahrrad in zwei Tagen zurückgelegt.

Leibstadt (nh) - Nachdem 2001 zum 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins Laibstadt auch zehn Velofahrer vom VC Leibstadt zu Besuch waren, wollten einige Radfahrer aus Laibstadt den Beweis antreten, dass auch Bayern zu solch einer Leistung fähig sind. Nachdem bereits seit längerem die Einladung zum Dorffest 2007 in Leibstadt bekannt war, trainierte die Radlgruppe der DJK Laibstadt intensiv auf diese einmalige Herausforderung hin.

Schließlich wagten sich mit Josef Schmidpeter, Josef Maurer, Josef Herler und Manfred Koller vier der Mutigsten an die Gewalttour und starteten am Freitag früh in Richtung Süden. Trotz schlechter Vorhersagen hatten die Laibstädter jedoch Glück mit dem Wetter, so dass sie weitestgehend vom Regen verschont blieben. Gehändicapt waren sie jedoch von der Tatsache, dass sie die weite Strecke ohne Begleitfahrzeug zurücklegen mussten und das Gepäck in Rucksäcken und Satteltaschen zu verstauen war und somit wie zusätzlicher Balast wirkte. Um so erstaunlicher die Tatsache, dass am ersten Tag bereits 260 Kilometer zurückgelegt werden konnten. Bei Tuttlingen fanden die vier Radverrückten mit Glück schnell eine Unterkunft "bei der Maria". Die 84-jährige Wirtin bewirtete die Laibstädter herzlich und wünschte mit der Bemerkung, dass einer Maria bei gleich drei Josefs auf einmal in dieser Nacht wohl nichts passieren könne. Am nächsten Tag liesen es die Radfahrer für die 120 restlichen Kilometer etwas ruhiger angehen. Kurz vor der Grenze schmeckte das Bier in einer Gaststube zu gut, und statt der am frühen Nachmittag geplanten Ankunft in Leibstadt erreichte man erst kurz vor dem offiziellen Empfang im Festzelt um 17 Uhr das Ortsschild. Dennoch muss man vor der beachtlichen Leistung der insgesamt 380 zurückgelegten Kilometer bei einer durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit von 35 Stundenkilometer ohne Epo oder andere Dopingmittel (abgesehen vom einen oder anderen Bier) höchsten Respekt zollen.


 04.07.07

Laibstadt besucht Leibstadt

Foto Herler
Die Laibstädter aus Bayern hatten zum Dorffest in Leibstadt zwei Gemsen aus Stein mitgebracht, nicht ahnend, dass im Gemeindegebiet der fast gleichnamigen Ortschaft tatsächlich ein Gemsrudel lebt. Von rechts nach links: Heimatvereinsehrenvorsitzender Adolf Herler, Gemeindeammann Walter Anderhub, die Vertreterin der Stadt Heideck Stadträtin Helga Peter und Heimatvereinskassier Mathias Harrer.

Leibstadt (nh) - Zwei "chräftigi Täg" erlebte eine Delegation aus Laibstadt im schweizerischen Leibstadt. Die Partnergemeinde am Rhein hatte zum Dorffest, das alle acht Jahre stattfindet, eingeladen und 65 Mittelfranken waren neben rund 6000 weiteren Gästen dem Ruf am vergangen Wochenende gefolgt. Unter den Laibstädtern waren neben zahlreichen Heimatvereinsmitgliedern auch 10 KLJBler, 10 Motorradfahrer und vier Radfahrer (siehe eigenen Bericht).

Rund sechs Stunden dauerte die Busfahrt in die fast gleichnamige Partnergemeinde, wo sogleich das Quartier, ein Luftschutzbunker, bezogen wurde. Die offizielle Begrüßung fand abends im Festzelt statt. Gemeindeammann Walter Anderhub hob bei dieser Gelegenheit die bereits festen Beziehungen zwischen den Bewohnern der fast gleichnamigen Ortschaften hervor. Nicht schlecht staunte er, als er das Geschenk sah, das vier kräftige Männer hereinbrachten: zwei Gemsen aus Granit. Nach dem reichhaltigen Nachtmahl konnten sich die Gäste die zahlreichen Aktivitäten der Schweizer anschauen. So konnte man beim "Schwinget im Zurzibiet" (Schwingen ist eine eigene Art Ringen des Landes) kräftige Männer bewundern, beim Traktor-Pulling, einem Zugkraftwettbewerb, starke Bulldogs und geschickte Fahrer beobachten, oder einfach nur eine nach der anderen Beize (eigens für das Dorffest zu Lokalen umgebaute Scheunen und Garagen) besuchen, wo zahllose Schmankerl warteten.

Nach der Sonntagsmesse im Festzelt zeigten junge Rennfahrer ihre Künste beim Seifenkisten-Derby, wo es bei bis zu 15 Prozent Gefälle rund dreihundert Höhenmeter hinunter in die Dorfmitte ging. Einige Laibstädter nutzten die Gelegenheit dem erst kürzlich renovierten Taglöhnerhaus von 1697 einen Besuch abzustatten. Das unscheinbare Häuschen unter einem steilen Vollwalmdach war noch bis 1929 mit Stroh bedeckt. Unter einem sehr hohen Kostenaufwand wurde das denkmalgeschütze Wohnhaus, das noch Einiges an Originalsubstanz aufweisen kann, wieder in Stand gesetzt. Bei einer Führung durch das Gemeindehaus von Leibstadt durch Gemeindeammann Anderhub erfuhren die Gäste viel Interessantes aus der kommunalpolitschen Situation des Ortes. So gibt es in der dortigen Gemeinde keine politischen Parteien. Vielmehr achtet man bei Kommunalwahlen beispielsweise auf den Berufsstand der Kandidaten, damit die Interessen innerhalb der Gemeinde nicht einseitig gewahrt werden. Interessant für die Bayern war auch die Tatsache, dass die Gemeinden in der Schweiz auch gleichzeitig unterste Finanzamtbehörde sind, also für die Steuern verantwortlich zeichnen. Nach der herzlichen Verabschiedung durch den gesamten Leibstädter Gemeinderat und zahlreichen weiteren Freunden und Bekannten am Nachmittag ging es mit vielen guten Erinnerungen zurück in die Heimat.


 24.06.07


Seit Jahre brütet ein Turmfalkenpärchen auf dem Laibstädter Kirchturm. Da der Turmfalke heuer auch Vogel des Jahres ist, hat der Heimatverein Laibstadt zu einer Informationsveranstaltung mit dem LBV-Kreisvorsitzenden Ruppert Zeiner eingeladen. Der ausgewiesene Vogelexperte erklärte zuerst in einem Lichtbildervortrag die Lebensweise des Raubvogels, ehe dann auf den Kirchturm gestiegen wurde, um dort mit einer Webkamera einen Blick in den Horst mit der frisch geschlüpften Aufzucht zu werfen.
Turmfalkenfilmchen (ca. 2MB)


Turmfalken brüten wieder

LAIBSTADT (nh) - Aufregung liegt in der Luft. Stufe für Stufe steigt die Spannung. Leise wispernd klettern 20 Kinder und 10 Erwachsene den Laibstädter Kirchturm hinauf, um mit dem LBV-Kreisvorsitzenden Ruppert Zeiner dem dort lebenden Turmfalken und seiner Aufzucht einen Besuch abzustatten. Vorher hatte der Vogelexperte im Pfarrheim bereits in einem Lichtbildervortrag viel Interessantes über den Vogel des Jahres erklärt: "Eigentlich ist der Turmfalke ein bekannter Vogel, den man häufig sieht und er steht auch nicht auf der "Roten Liste". Ihr habt bestimmt schon alle einmal seinen markanten Ruf "kliklikliklikli" oder auch "whrie-whrie-whrie" gehört, den er vor allem im Flug ausstößt. Dennoch wurde er zum Vogel des Jahres gewählt, weil seine Bestandszahlen langsam aber stetig zurückgehen." Der Grund dafür sei, dass immer mehr Lebensräume für den kleinen Raubvogel verloren gingen, weil immer mehr freie Flächen durch Straßen und Neubauten versiegelt, Nistmöglichkeiten an Häusern verschlossen und Kirchtürme bei Renovierungsarbeiten völlig abgedichtet würden.

Nicht so in Laibstadt. Dort hat der LBV bereits vor Jahren einen idealen Brutplatz geschaffen. "Eigentlich hatten wir die Nisthöhle für die sehr seltene Schleiereule aufgestellt, aber dass jetzt ein Falkenpärchen dort seine Brut aufzieht, darüber sind wir natürlich auch nicht unglücklich", so Zeiner. Die Gruppe ist mittlerweile oben angekommen. Ein Stockwerk unter den vier Glocken bastelt Werner Fürsich eifrig an einer Verbindung von der Webcam zu seinem Labtop, die er vorher schon heraufgebracht hat. Noch ein Klick mit der Computermaus, schon erscheinen auf dem vorher schwarzen Bildschirm zwei kleine Wollkneuel. "Ende April bis Anfang Mai bauen die Turmfalken ihr Nest. Dort hinein legt das Weibchen 5 bis 7 braun besprenkelte Eier, die es in 28 bis 30 Tagen ausbrütet. Die Jungen kommen mit einem dichten Flaumfederkleid auf die Welt."

Ruhig, fast bewegungslos sitzt er da, der kleine Turmfalkennachwuchs. Nur hin und wieder dreht eines der zwei Kleinen das Köpfchen. Oder sind es doch drei? Natürlich! Ganz im Eck spitzt auch noch Eines hervor. Plötzlich kommt Bewegung in den Horst. Ein Altvogel erscheint auf dem Bildschirm. Im Schnabel hat er eine Feldmaus. "Man nennt den Turmfalken bei uns auch Rüttelfalk, und das hat damit zu tun, wie er seine Beute fängt. Wie in der Luft festgehalten schwebt er an einem Punkt des Himmels, Flügel und Schwanz weit ausgebreitet und späht mit seinen wachen Augen den Boden ab. Wenn dann eine unvorsichtige Wühl- oder Feldmaus aus dem Erdloch kriecht, stürzt der Falke herab und schlägt seine scharfen Krallen in sein Opfer." Und jetzt ist sie da, die unvorsichtige Maus, hängt leblos im Schnabel des Muttervogels. Aufgeregt beginnen sich die kleinen Falken um die Mutter zu drängen, die langsam damit beginnt, Stück für Stück die Maus zu zerkleinern und an den Nachwuchs zu verteilen. "Oh, da kommen ja noch zwei Kleine daher", flüstert eines der Kinder. Tatsächlich haben sich aus einer anderen Ecke im Nistkasten, die bislang nicht einsehbar war, zwei weitere flauschige Turmfalken genähert und bekommen jetzt auch etwas von der Beute. "Damit ein kleiner Turmfalke heranwachsen kann, braucht er fünf Mäuse am Tag. Wir haben hier fünf Junge, die Aufzucht im Horst dauert etwa 5 Wochen. Damit werden in dieser Zeit alleine im Laibstädter Kirchturm rund 900 Mäuse vertilgt. Der Falke ist also auch ein echter Helfer für Gärtner und Landwirte, weil er er vor allem die Schädlinge im Zaum hält."

Doch Zeiner mahnt zum Aufbruch. Er möchte, dass die Turmfalkenfamilie nicht zu lange gestört wird. Also wird die Kamera wieder abgebaut und die Besucher steigen langsam wieder den Turm hinab. Unten angekommen geht ein letzter Blick hinauf zum Horst, wo gerade wieder das Mänchen frische Beute heranbringt. In Zukunft werden die Laibstädter wohl öfter in Richtung Kirchturm schauen, wenn sie wieder das "kli-kli-kli" ihres Turmfalken hören.


 10.06.07


1.Foto: Totenehrung am Kriegerehrenmal mit Pfarrer Tobias Göttle, Vorsitzenden Mathias Harrer und Bürgermeister
Ottmar Brunner
 


2. Foto: Übergabe der Patenschaftsgeschenke

Oben links: stellvertretender Vorsitzender Gabriel Regensburger mit Marmortafel von Titting - rechts Vorsitzender Mathias Harrer

unten v. l.n. r.: Vorsitzender des Patenvereins Titting Anton Wittmann, Festdame Anneliese Schmidt, Vorsitzender aus Weinsfeld Rudolf Heubusch, Festdame Rita Gebauer, Vorsitzender aus Pfraunfeld Xaver Schneider, Festdame Hildegard Bacherle und Vorsitzender aus Heideck Ernst Forke

125 Jahre KSK Laibstadt

(jpb)Zum 125-jährigen Gründungsjubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft Laibstadt und Umgebung (KSK) organisierten die Verantwortlichen um Vorsitzenden Mathias Harrer ein Fest, getragen von der Bevölkerung, die an den kirchlichen und weltlichen Programmpunkten zahlreich, würdevoll und gesellig teilnahmen.

Begonnen haben die Feierlichkeiten am Samstag Abend mit dem feierlichen Totengedenken am neu renovierten Kriegerdenkmal. Mit Fahnenabordnungen der Patenvereine aus Titting, Weinsfeld, Heideck und Pfraunfeld, den Kameradschaften aus Morsbach, Hilpoltstein, Bergen, Georgensgmünd, Offenbau, Liebenstadt und Raitenbuch, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Laibstadt, dem Schirmherr Bürgermeister Ottmar Brunner, Landrat Herbert Eckstein und stellvertretenden Präsident des Bayerischen Soldatenbundes (BSB), Wolfgang Niebling gedachte man der Gefallenen der beiden Weltkriege. Pfarrer Tobias Göttle machte deutlich, dass der Friede sich täglich erarbeitet werden muss und nicht selbstverständlich sei. Wolfgang Niebling (BSB) forderte in seiner Gedenkansprache, den heutigen Soldaten der Bundeswehr, die in den Auslandseinsätzen ums Leben kommen, zu gefallenen Soldaten zu erklären. Mit ihrer Vereinsarbeit haben auch die Laibstädter einen Beitrag für 60 Jahre Leben in Friede und Freiheit geleistet, so Niebling. Unter den Klängen des treuen Kameraden und drei Salutschüssen legte Bürgermeister Ottmar Brunner und Vorsitzender Mathias Harrer einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Nach der National- und Bayernhymne, gespielt von der Stadtkapelle Heideck, ging es im Festzug durchs Dorf zum Festzelt. In den Festansprachen von Landrat Herbert Eckstein und Bürgermeister Ottmar Brunner wurde deutlich, wie wichtig Friedensarbeit ist und wie man selbst im kleinen Verein seinen Beitrag zur Friedensicherung beitragen kann. Viel Lob bekam Vorsitzender Mathias Harrer vom stellvertretenden Vorsitzenden des Bayerischen Soldatenbund. Laibstadts Vorsitzender Mathias Harrer ist eine Institution und einmalig im BSB. Mit geringen Mitteln hat er mit seinen Kameraden ein hervorragendes Fest, getragen von der Bevölkerung, organisiert,. Das Große Verdienstkreuz in Gold des BSB hat er verdient, da er seit Jahren an vorderster Front hervorragende Arbeit leistet, so Niebling und heftete ihm die hohe Auszeichnung ans Revier. Geehrt wurden dann noch 71 weitere Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft. So erhielten Isidor Baumann, Michael Baumann, Hans Frank, Michael Seger, Franz Spannbauer, Mathias Struller, Pfarrer Walter Tschöpe und Karl Wieland die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft und Michael Harrer ist seit 1937 der Kameradschaft treu.
Der feierliche Festgottesdienst am Sonntag begann mit dem Einmarsch der Fahnen der Patenvereinen und weiteren acht Krieger- und Reservistenverbänden in die Pfarrkirche.
Diesmal gaben sich die Verbände aus Walting, Ettenstatt, Schwimbach, Thalmässing, Nennslingen, Groß- u. Kleinhöbing, Alfershausen, die DJK und die FFW Laibstadt die Ehre. Pfarrer Tobias Göttle wies in seiner Festpredigt auf die Friedensarbeit in den letzten Jahrzehnten hin. Flüchtlinge wurden integriert und der Ausgleich aus den ehemaligen Kriegsgegner wurden verlässliche Nachbarn und Freunde. Ohne die christlichen Wurzeln wäre dieser Friede nicht möglich gewesen, so Göttle.
Wieder bei schönstem Wetter zogen die Vereine dann zur weltlichen Feier ins Festzelt.
Patengeschenke wurden ausgetauscht und das Patenkind aus Titting hat eine große schwere, bemalte Marmorplatte zur Erinnerung an das Jubiläum mitgebracht. Die Stadtkapelle spielte zum Frühschoppen auf und am Nachmittag unterhielten die Juramusikanten.
Sehr viel Lob erhielt die begleitende Ausstellung zur Feier. Kaspar Eigner hatte die Sterbebilder der gefallenen Soldaten beider Weltkriege und die der verstorbenen Mitglieder des Vereins chronologisch aufgereiht. Rüdiger Kutzschbauch stellte seine private Sammlung an internationalen Uniformen und Mützen aus. Weiter waren zahlreiche Foto zur Renovierung des Kriegerehrenmals aus dem vergangen Jahr zu betrachten. Die aufgelegte Festschrift mit allen Highlights der letzten 125 Jahren, erarbeitet von Franz Eigner, war schnell vergriffen. Als die Feierlichkeiten am Abend zu Ende gingen, begann es zu regnen, doch für die Laibstadt wird diese Jubiläum wieder in die Dorfgeschichte eingehen und in der langen Chronologie des Krieger- und Soldatenvereins Laibstadt positiv niedergeschrieben.
 


 06.06.07


Das Foto zeigte die aktuelle aktive Vorstandschaft, die das Fest auf die Beine gestellt hat.

v.l.n.r.: 2. Vorstand Gabriel Regensburger, Schriftführer Johann Struller, Beisitzer Josef Singer und Franz Struller,

1. Vorstand Mathias Harrer, Robert Betz, Rüdiger Kutschbauch, Kassier Franz Eigner

125 Jahre KSK Laibstadt

(jpb) Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Laibstadt feiert an diesem Wochenende ihr 125-jähriges Gründungsfest. Kurz nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges im Jahre 1882 gegründet, zählt heute die KSK Laibstadt zu den Traditionsvereinen im Landkreis Roth, so Landrat Herbert Eckstein in seinem Grußwort in der Festschrift, die die Laibstädter anlässlich des Jubiläums aufgelegt haben. Und nicht nur mit der Festschrift hat sich die Vorstandschaft um Vorsitzenden Mathias Harrer viel Arbeit gemacht.
Ein sehr aktives Wochenende in überschaubaren Rahmen steht den Laibstädtern bevor. Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr ist das feierliche Totengedenken am Kriegerdenkmal mit der Stadtkapelle Heideck, den Ehrengästen und den Patenvereinen. Anschließend folgt der Festzug über das Oberdorf zum Festzelt beim Raiffeisen-Lagerhaus. Um 19.30 Uhr beginnt der Fest- und Kameradschaftsabend mit Grußworten und Ehrungen, wo viele ehemalige Mitbürger aus Laibstadt erwartet werden. Am Sonntag findet um 9.00 Uhr der feierliche Festgottesdienst in der Pfarrkirche statt, und danach geht es von der kirchlichen zur weltlichen Feier im Festzug zum Festzelt. Nachmittags unterhalten die Jura-Musikanten und im Raiffeisenlagerhaus ist eine interessante Ausstellung mit Uniformen, Mützen und Fotos von Rüdiger Kutschbauch zu bestaunen.

Sehr aufschlussreich und einen tiefen Einblick in die Vereinsgeschichte zeigt die Festschrift, die in Federführung von Franz Eigner erstellt wurde. Durch die genauen Aufzeichnungen der einzelnen Schriftführer des Vereins ist die Geschichte des Veteranen- u. Kampfgenossenverein Laibstadt genau dokumentiert. Schon immer wurden die einzelnen Jubiläen gebührend gefeiert. Bei der Fahnenweihe von 1883 wurde die Patenschaft für den Krieger- und Militärverein Titting übernommen. 1910 wurde eine Erinnerungstafel aus Marmor für die Kriegsteilnehmer von 1870/71 angeschafft und 1921 errichteten die Gemeinden Laibstadt und Rudletzholz das Kriegerehrenmal. 1932 wurde noch das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert, doch der Ausbruch des 2. Weltkrieges lähmte das Vereinsleben und 1945 verboten die Alliierten die Kriegervereine. Wiederbelebt wurde der Verein 1951 und die einzelnen Jubiläen wurden immer in Würde begangen. Unvergessen für alle das große 100-jährige Gründungsfest im Jahre 1982, das vier Tage im großen Festzelt gefeiert wurde.
Ein großer Kraftakt dann die Neugestaltung des Kriegerdenkmals das am 08. Oktober 2006 von Pfarrer Göttle eingeweiht wurde. Der Eichstätter Bildhauer Rupert Fieger setzte neue Elemente in die bestehende Kapelle ein und ihm gelang damit ein mutiger, modernes aber nicht modisches Kunstwerk.
Nicht wegzudenken ist die KSK auch aus dem gesellschaftlichen Leben im Dorf. Die alljährlichen Ausflüge erfreuen sich großer Beliebtheit, weitere Aktivitäten wie Luftgewehrschießen und Christbaumversteigerung gehören schon zur Tradition im Ort.
Auch die Jugendarbeit trägt Früchte und so kann die Krieger- u. Soldatenkameradschaft Laibstadt und Umgebung auch getrost in die Zukunft schauen.
 


 28.05.07

 

Pfingstpokalturnier der Damen

(jpb) Auch beim Jubiläumsturnier zu Pfingsten holten sich die Damen der DJK Laibstadt zum vierten Mal in Serie den größten Pokal. In einem spannenden Endspiel gegen den Neuling FC Gollhofen gewannen sie dann zum Schluss doch klar mit 5:3. TSV Eysölden, TSV Rothaurach, TV Eckersmühlen, DJK Göggelsbuch, GSC Nürnberg und das Chaosteam Laibstadt, so die weiteren Platzierungen in diesem wunderschönen Turnier.
61 Tore gab es bereits am Pfingstsamstag in den Vorspielen zu sehen. Hier wurde schon deutlich, wer um die ersten Plätze spielen wird. Die Gastgeber gewannen ihre drei Vorspiele souverän mit 15:2 Toren und auch der FC Gollhofen verlor kein Spiel (11:1Toren)
Den höchsten Tagessieg mit 10:0 landete Eysölden gegen Göggelsbuch und gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber gewannen die Damen aus Eysölden 9:0, wobei Johanna Struller die meisten Tore beisteuerte. Ein Punkt ging an die zweite Mannschaft der DJK, ebenso nach Nürnberg und nach Göggelsbuch. Der TSV Eckersmühlen, der zum 4. Mal in Laibstadt vertreten ist, landete einen Sieg gegen die Damen aus Nürnberg.
Doch noch spannender war dann das DFB-Pokalfinale zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart, das man sich abends gemeinsam auf der Leinwand anschaute und den Sieg des Club entsprechend feierte.
Die vier Endspiele am Pfingstsonntag hielten, was die Vorspiele versprachen. Auch hier gab es 44 wunderschöne Tore zu bestauen, denn bereits im Spiel um Platz 7 zwischen dem GSC Nürnberg und dem Chaosteam Laibstadt stand es nach 60 Minuten 12:2, wobei Sigrid Latteyer aus Laibstadt für Nürberg drei Tore erzielte. Bis zur Halbzeit stand es noch 3:2 durch Treffer von Ramona Reimer und Sabine Harrer, doch in der zweiten Halbzeit wurde die Reserve der Laibstädter überrollt.
Ebenso glasklar die Partie des TV Eckersmühlen gegen die DJK Göggelsbuch. Fünf mal schlugen die Damen des TV zu. Daggi Ullrich machte für Eckersmühlen insgesamt drei Tore und mit zwei Treffern folgte Christina Böhm. Wie auch in den Vorspielen konnten die Damen der DJK Göggelsbuch keinen Treffer erzielen doch sie werden wiederkommen, so ihre Spielführerin.
Knapper das Ergebnis um den dritten Platz. 3:5 trennten sich der TSV Rothaurach und der TSV Eysölden. Insgesamt 25 Treffer erzielten die aus Eysölden wobei Johanna Struller (8), Melli Strobl (6) und Alexandra Eberle (4) die besten Schützen waren.
Vor dem eigentlichen Endspiel dann der große Auftritt von der Gründungsmannschaft Die Feurigen Ü 40 gegen die Altmeister-Crew aus Heidenheim. Viel trainiert hatten die Laibstädterinnen unter Leitung von Alttrainer Olly Schmidpeter, doch der Gegner hatte sich wahrscheinlich noch intensiver vorbereitet. 1:8 gaben sie sich geschlagen wobei Angelika Ehemann in den letzten Minuten den Ehrentreffer erzielte, doch Spaß hat es allemal gemacht schon alleine wegen der alten Zeiten vor 25 Jahren.
Das Topspiel aber wieder das Endspiel. Laibstadt gegen den FC Gollhofen. Schlecht einzuschätzen waren die Damen des FC, da sie sich zum ersten Mal am Turnier beteiligten, und auch in den 3 Vorspielen schossen sie nur 11 Tore. Doch munter und überlegen begannen sie die Partie. 1:0 gingen sie in Führung und Anita Schmidpeter glich 10 Minuten später aus. Gollhofen erhöhte zur Halbzeit auf 2:1 und Nadja Tempelmeier glich nach dem Wechsel aus und nun übernahmen die Laibstädterinnen. 5:3 hieß es mit dem Schlusspfiff, durch weitere Tore von Anita Schmidpeter und Franziska Strobel für den Gastgeber.

Doch bei der abendlichen Pokalverleihung wurden alle 88 Damen zu Siegerinnen erklärt. Wally Schnabel hatte wieder eine optimale Veranstaltung organisiert und wurde von allen Seiten für ihr Engagement gewürdigt. DJK-Vorsitzender Bernhard Fenzel brauchte nur noch die Damen zu beglückwünschen, die Pokale zu überreichen und mit Sekt zu füllen. Bürgermeister Ottmar Brunner übereichte den Damen einen Gutschein und er freute sich, dass die Vereinsarbeit in Laibstadt noch funktioniert. Anita Schmidpeter von der DJK bekam nach Loseentscheid mit ihren 8 Treffern den Torschützenpokal und danach zeigte die Jazztanzgruppe der DJK ihr Können. Viel Lob von allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.
Die Band Moskitos heizte in den Maschinenhallen ein und alle Mannschaft versprachen, auch im nächsten Jahr wieder mitzuspielen, wenn Wally Schnabel zum 26. Pfingstpokalturnier einlädt.


 25.05.07

DJK Laibstadt : SC Pollanten 4:0 (2:0)

(jpb) Zum Abschluss der Saison noch mal ein deutlicher 4:0 Sieg der DJK Laibstadt im Heimspiel gegen den Favoriten aus Pollanten (3.Tabellenplatz). So deutlich wie das Ergebnis zeigt war auch der Spielverlauf. Wenig Lust zeigten die Gäste, denn sie hatten anscheinend in ihrem letzten Spiel nicht mehr zu verlieren. Laibstadt dagegen wollte mit einem klaren Sieg den Anspruch auf einen einstelligen Tabellenplatz untermauern.
Obwohl die Gastgeber überlegen waren, dauerte des doch 30 Minuten bis Reinhard Netter nach einem Foul an Endres den fälligen Strafstoß zum 1:0 verwandelte. Und fünf Minuten später war es Hans-Jürgen Endres, der einen Querpass von Wolfgang Struller nutzte und zum 2:0 erhöhte. Mit Leichtigkeit lief für die Laibstädter das Spiel, einzig ein Lattenknaller von Pollanten unterbrach die gute Stimmung der DJK.
Nach dem Seitenwechsel schlug die Stimmung um. Zuordnungsprobleme in der DJK-Abwehr ließen den SC stärker aufkommen. Andraes Poeringer vergab eine 100-prozentige-Chance und in der 60. Minute verzog Matthias Blaser aus spitzem Winkel. Doch nach 20 Minuten war der Spuk wieder vorbei. Laibstadt übernahm wieder das Heft in die Hand und mit der geschlossen Mannschaftsleistung setzten sie noch zwei Tor drauf. Zuvor setzten Laibstadts Nr. 8 Stefan Schmidpeter den Ball an die Querlatte und Netters Freistoß ging drüber. Michael Jobst hatte viel Ballkontakte da er "gut gefüttert" wurde und so erhöhte er in der 75. Minute nach einem Querpass von Michael Dittl auf 3:0. Wieder war es Jobst der in der 83. Minute von Netter mit einem langgezogenen Freistoß bedient wurde und er nur noch die "Rübe" hinzuhalten brauchte um das 4:0 einzuköpfen.

DJK Laibstadt: Christian Struller, Wolfgang Struller, Manfred Regensburger, Roland Eigner, Andreas Schmidpeter, Anton Schneider, Björn Potthoff, Stefan Schmidpeter, Hans-Jürgen Endres, Reinard Netter, Michael Jobst, Michael Dittler, Michael Forster, Michael Spieß


 24.05.07

Die Gründungsmannschaft gestern und heute:

 
Foto 1: - früher
v.l.n.r. stehend:
Elfriede Schmidpeter (verheiratete Schmidmeier), Hildegard Spannbauer (Bacherle), Gabriele Baumann, Angelika Baumann (Ehemann), Elfriede Schmidpeter (Haas), Trainer Albert Schmidpeter,
kniend: Renate Spannbauer (Meixner), Irmgard Peter (Meier), Ingrid Spannbauer (Drexl), Josefa Peter, Lidwina Schmidpeter (Spieß)



Foto 2: - heute
v.l.n.r. stehend
Wally Schnabel, Elfriede Schmidmeier, Hildegard Bacherle, Hildegard Wenzl, Anneliese Schmidt, Siegrid Latteyer, Angelika Ehemann, Elfriede Haas, Albert Schmidpeter
Kniend: Maria Walter, Renate Meixner, Irmgard Meier, Ingrid Dexel, Josefa Peter, Michaela Strobl
 

25 Jahre Damenfußball der DJK Laibstadt

(jpb) Seit 25 Jahren steht in Laibstadt Damenfußball an Pfingsten im Mittelpunkt des Geschehen. Zahlreiche Gäste werden wieder erwartet, wenn die Damenmannschaft der DJK Laibstadt zum Jubiläum einlädt. Und immer verstand es Wally Schnabel das Turnier attraktiv zu gestalten. Internationale Gegner waren angereist und immer wieder kamen die einzelnen Damenmannschaft gerne nach Laibstadt. „Wie die Mutter, so die Tochter“, so heißt es bei der DJK, denn eine ganze Generation ist beim Fußballspielen inzwischen ausgewechselt worden, zahlreiche Trainer haben die Damen verschlissen, doch Managerin Wally Schnabel ist immer noch eine Konstante, denn seit 16 Jahren leitet sie das Turnier. Begonnen hat alles 1982 als Anneliese Schuster beim ersten Turnier Regie führte und Albert Schmidpeter das erste Training leitete.
Nachdem die Damen in den ersten 23 Jahren immer nur an Turnieren und Freundschaftsspielen teilnahmen, spielen sie seit zwei Jahren in der Punkterunde mit. In der Kreisliga Süd beendeten sie diese Saison mit dem siebten Platz und Trainerin Sabine Schubert-Blum hat damit ihr Saisonziel erreicht.
Zu den Jubiläumspielen reisen der TSV Eysölden, der TSV Rothaurach, die DJK Göggelsbuch, der TV Eckersmühlen, der FC Gollhofen und die GSC Nürnberg an. Außerdem ist der Gastgeber mit zwei Mannschaften (DJK und Chaosteam) vertreten.
Beginn der Feierlichkeiten ist am Pfingstsamstag um 12.00 Uhr mit dem Spiel DJK Laibstadt gegen Eckersmühlen und danach tritt das Chaosteam der DJK gegen den Neuling DJK Göggelsbuch an. 12 Spiele werden am Samstag mit 2 mal 15 Minuten ausgetragen.
Zahlreiche Gäste werden dann am Abend erwartet, wenn auf der Großleinwand das DFB-Pokalfinale aus Berlin live übertragen wird. Danach gibt es heiße Rhythmen mit DJ Anita.
Nach dem Frühschoppen am Pfingstsonntag und dem Mittagessen beginnen um 12.30 Uhr die Endspiele. Um 17.30 Uhr geht es um den Titelgewinn, doch zuvor gibt es einen besonderen Knaller. Um 16.15 Uhr spielen die „Feurigen Ü-40“ gegen die „Altmeister-Crew Heidenheim“. Hinter den „Feurigen Ü-40“ verbirgt sich fast die komplette Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1982. Intensiv haben sich die Damen unter Leitung von ihrem alten Trainer Albert Schmidpeter in den letzten Monaten vorbereitet und werden ihr Bestes geben.
Zur Siegerehrung um 19.30 Uhr in den berüchtigten Maschinenhallen spielen die „Moskitos“ und die Jazztanzgruppen der DJK Laibstadt werden ihr Können demonstrieren.
 


 17.05.07

DJK Laibstadt : DJK Obermässing 7:2 (4:0)

(jpb) Endlich wieder ein klarer 7:2 Sieg bei der DJK Laibstadt. Im Heimspiel gegen den Namensvetter aus Obermässing lief es fast perfekt, aber vor allem, weil die Gäste nichts entgegen zusetzten hatten. "Mit der Viererkette läuft es bei uns einfach besser und so können wir auch noch den einstelligen Tabellenplatz zum Saisonende erreichen", so Laibstadts Trainer Robert Schwemmer nach dem haushohen Sieg. Und munter begann der Torreigen. Vor allem der junge Michael Jobst hatte einen lauffreudigen Tag. Nach acht Minuten wurde er von Netter bedient und mit dem Kopf setze er den Ball zum 1:0 in die Maschen. Nach 13 Minuten wurde ein Schuss aufs Tor von Jobst zum Querpass und den verlängerte Hans-Jürgen Endres zum 2:0. Und wieder war es Jobst der nach 23 Minuten aus spitzem Winkel mit einem knallharten Schuss auf 3:0 erhöhte. Weit und breit nichts von den Gästen zu sehen. Im Gegenteil. Laibstadt hatte mit Björn Potthoff vor dem Halbzeitpfiff noch ein tolle Gelegenheit ,die er übers Tor setzte doch Netter machte mit einem strammen Schuss, den der Torwart nicht festhalten konnte, das 4:0.
Nach dem Wechsel ließen es die Laibstädter etwas ruhiger angehen und schon hatte Obermässing seine Chancen.
Christoph Deinhard nutzte die erste nennswerte Möglichkeit zum 4:1 als Laibstadts Abwehr nicht reagierte. Doch fünf Minuten später stellte Netter mit einem Foulelfmeter den alten Abstand wieder her, nachdem der durchgelaufende Wolfgang Struller nur durch eine Foul gestoppt werden konnte. Noch einmal kamen die Gäste in Strafraumnähe und nach einem fragwürdigen Foul an Christoph Deinhard verkürzte Stephan Kirschner mit dem fälligen Elfmeter auf 5:2. Das Zusammenspiel von Endres und Netter lief heute ungestört und so machten beide noch jeder sein Tor. Endres mit einem strammen Schuss und Netter staubte einen Querpass von Endres zum 7:2 Endstand ab.

DJK Laibstadt: Christian Struller, Wolfgang Struller, Manfred Regensburger, Roland Eigner, Andreas Schmidpeter, Björn Potthoff, Anton Schneider, Johannes Baumann, Hans-Jürgen Endres, Reinhard Netter, Michael Jobst, Michael Dittl, Manuel Struller

DJK Obermässing: Florian Cartsburg, Stephan Kirschner, Konrad Bösl, Bernhard Kirschner, Josef Eisenreich, Wolfgang Schneider, Stefan Neumeier, Marko Hildebrand, Christoph Deinhard, Michael Schmidtmeier, Stefan Gilch, Georg Leibold


 17.05.07

Foto: Herler
Der Heimatverein Laibstadt machte am Christ-Himmelfahrtstag einen Ausflug nach Eysölden. Dort erhielten sie durch die kundige Heimatforscherin Irmgard Prommersberger eine sehr interessante Führung durch den Markt.

Familienausflung HVV Laibstadt

LAIBSTADT (nh) - Eine sehr interessante Führung bekamen die Laibstädter beim Familienausflug nach Eysölden durch Irmgard Prommersberger. Die kundige Heimatforscherin konnte Vieles aus der Geschichte des Marktes, des Schlosses und der Kirche erzählen.

"Wenn auch bereits früher Menschen in unserer Gegend gelebt haben, so beginnt die eigentliche Ortsgeschichte doch erst im frühen Mittelalter, als Eysölden Reichsbesitz im Sulzgau war", so Prommersberger zu Beginn ihrer Ausführungen. Aus dem Jahre 1068 stamme die erste urkundliche Erwähnung Eysöldens. Der Ortsname leite sich von Isso oder Ezzo ab, könne also als Anwesen des Ehrenfried übersetzt werden. Um diesen befestigten Wohnsitz hätten sich dann immer mehr Menschen angesiedelt, so dass der Ort schnell wuchs und bereits 1315 das Marktrecht erhielt.

Vom Marktplatz waren es nur wenige Schritte zum Schloss. "Bei dieser Vierflügelanlage handelt es sich um eine sogenannte Niederungsburg aus der Kreuzfahrerepoche", so die Heimatkundlerin, "auf dem das bedeutende Reichsministerialen-Geschlecht derer von Rindsmaul saß." 1539 fiel das Schloss an die Markgrafen von Ansbach-Brandenburg, diente später als normaler Bauernhof mit Schankrecht und ist heute in Privatbesitz.

Der gesitliche Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche, die Sankt Thomas, Sankt Ägidius und der Heiligen Katharina geweiht ist. "Während der Kirchturm noch mittelalterlichen Ursprungs ist, wurde das Schiff erst um 1750 errichtet. Es ist eine typische Steingruber-Kirche, was man zum Beispiel auch an der Kanzel über dem Hauptaltar erkennen kann." So habe der Pfarrer während der Predigt stets die gesamte Gemeinde im Blickfeld gehabt. Früher habe die Kirche zudem als Grablege für zahlreiche Adelige gedient, worauf auch die vielen Epitaphe und Grabsteine in der Kirche hinweisen würden. "Während der Gottesdienste gab es früher bis etwa 1970 eine sehr strenge Sitzordnung. Jeder wusste gemäß seines Standes, wo er zu sitzen hatte."

 


 07.05.07

Kreuz Plötzlich und unerwartet bist du von uns gegangen. In unseren Herzen lebst du weiter.
Wir werden dich vermissen.

Gertraud Schuster
geb. Pfaller

*25.07.1962 in Seuversholz     +06.05.2007

Für die gemeinsamen, glücklichen Jahre die wir mit dir verbringen durften, sind wir sehr dankbar.

Laibstadt, Seuversholz und Pfahldorf
In Liebe:
dein Mann: Josef
deine Kinder: Manuel, Michael und Sebastian
deine Eltern: Gertraud und Willibald Pfaller
deine Schwiegermutter: Anna Schuster
deine Geschwister: Evi Mödl mit Familie
                                   Wilibald Pfaller


 09.04.07

Foto:
44 Laibstadter erstiegen am Ostermontag den Schlossberg. Dort erfuhren sie viel Wissenswertes über den Zeugenberg des Jura und die Ritterburg der Herren von Heideck.
 

Familienwanderung mit der DJK

LAIBSTADT (nh) - Bei bestem Wetter bestiegen am Ostermontag 44 Laibstädter DJK-Mitglieder den 607 Meter hohen Schlossberg. Dabei erfuhren sie viel Wissenswertes über den Zeugenberg des Jura. Erstes Ziel war der hintere Schlossberg, von dem man bei guter Sicht bis zum Brombachsee schauen konnte. "Das Flurstück", so erklärte Adolf Herler, "heißt hier Goppel und erinnert mit seinem Namen an die einst hier stehende Wolfgangskapelle." Die vermutlich von einem Eremiten betreute Wallfahrtskirche wurde später zugunsten der Klause auf dem Kappelsberg zwischen Heideck und Rudletzholz aufgegeben. Nächster Halt wurde an einem seltsamen Betonfundament mitten im Wald gemacht. Hier stand laut Herler einst ein hoher Aussichtsturm aus Holz. Eine vergrößerte Abbildung einer Postkarte aus dem Jahre 1912 zeigte wie das Ganze ausgesehen hat. Der Turm wurde jedoch schon lange wegen Einsturtzgefahr abgerissen.

Schließlich kam die Gruppe zum Heidecker Burgstall. "Mit Burgstall bezeichnet man heute eine abgegangene Burg", so Herler, "also eine Stelle wo einst eine Burg stand, man aber kein aufgehendes Mauerwerk mehr sieht. Einst hatten hier die Herren von Heideck, ein bedeutendes Rittergeschlecht im Mittelalter, ihre Ritterburg errichtet. Sie waren aus dem Anlautertal in unsere Gegend gekommen." 1278 sei erstmals die Stadt Heideck urkundlich erwähnt worden. "Laibstadt jedoch ist älter und war auch die Urpfarrei der Gegend." Herler wies auch darauf hin, dass über das Leader-Plus-Programm im Laufe des Jahres Probegrabungen stattfinden sollen, um mehr über die Heidecksburg zu erfahren.

Da sich auf dem Gelände der ehemaligen Vorburg auf dem Schlossberg ein Wasserbehälter der Laibstadt-Schlossberg-Gruppe befindet, erzählte Wasserwart Manfred Koller etwas über die Wasserversorgung. 300 qm fasse der Behälter auf dem oberen Schlossberg, womit die Orte Schlossberg, Haag, Roxfeld und Mannholz versorgt würden. "Mit dem 600 qm großen Behälter am Fuße des Schlossberges werden neben Laibstadt auch die Ortschaften Rudletzholz, Aberzhausen, Kippenwang, Selingstadt, Rambach und Seiboldsmühle mit Wasser versorgt", so Koller. Ehe es zurück nach Laibstadt ging warf man noch einen Blick in die renovierte Heilig Geist Kirche. Früher stand der Turm laut Herler an der Ostseite des Kirchenbaus. "Wegen der steten Gefahr, dass der Hang abrutscht, wurde er jedoch später an die Westseite verlegt."

 


 01.04.07

Palmsonntag

In Laibstadt wird noch ein so genannter Palmstecken gebunden, zu dem neben den obligatorischen Weidenkätzchen auch Immergrün, Efeu, Wacholder, Zettelbaum, Buchsbaum und Kreuzdorn gehören. Vor dem Gottesdienst segnete Pfarrer Tobias Göttle die Palmstecken, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern sollen, ehe man gemeinsam um die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zog. Nach dem Sonntagsgottesdienst bestand das umgebaute und erweiterte Pfarrheim (im bildhintergrund) seine erste Bewährungsprobe beim Palmsonntagsfrühstück der KLJB Laibstadt mit Bravur. Obwohl der größer gewordene Saal immerhin 100 Personen fasst, fanden doch nicht alle sofort einen Sitzplatz, um Kuchen, Torten und Wurstsemmeln zu verspeisen. Als Einweihungstermin für das Gebäude wird der 17. Juni favorisiert.
 


 25.03.07

DJK Laibstadt : DJK Grafenberg 3:1 (2:1)

(jpb) Weiterhin ungeschlagen zu Hause ist die DJK Laibstadt. Mit einem 3:1 Sieg gegen die DJK Grafenberg konnten die Laibstädter ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Mit Standardsituationen machten die Gastgeber ihre Tore, so das erste in der 20. Minute. Netter zirkelte eine Ecke auf den Torwart, der wehrte ab und den Nachschuss lenkte Bauernfeind zur nächsten Ecke. Wieder setzte Netter die Ecke exakt auf den Torwart, wieder parierte er, doch den Nachschuss staubte Markus Holzschuh zum 1:0 ab. Weiterhin überlegen und mit Unterstützung des starken Ostwindes machten die Laibstädter Druck. Und dann völlig überraschend der Schuss von Franz-Josef Bauer, der aus 20 Meter abzog und zum 1:1 Ausgleich einschoss. Einzigartig wie Netter für die DJK Chancen erarbeitete. Jobst wurde gefoult und mit einem pikelharten Freistoß testete er den gegnerischen Torwart - klappte aber nicht. Doch in der 33. Minute klapperte es dann erneut. Netter testete wieder mit einem klasse Freistoß Bauernfeind, der konnte den Ball nicht festhalten und Michael Jobst erhöhte mit einem Kopfball zum 2:1Halbzeitstand.
Mit Unterstützung des Ostwindes kamen die Gäste dann besser ins Spiel, doch echte Chancen scheiterten an der konsepuenten Abwehr der Laibstädter. Simon Pfaller bemühlte sich zwar, doch Anton Schneider lies ihm wenig Spielraum und sein Mitspieler Manfred Regensburger machte auch keine halbe Sachen.
Doch ab der 80. Minute war die Drangphase der Grafenberger schon wieder vorbei. Netter stoppte mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 3:1 die besten Minuten der Gäste, nachdem Endres schnurstraks aufs Tor zumarschiert war und nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Drei Minuten später erhöhte Markus Holzschuh noch zum 4:1 nach einem wunderschönen Zuspiel von Stefan Schmidpeter, doch der Unparteiische sah ein Torwartfoul und wertete den Treffer nicht und so blieb es beim vedienten 3:1 Sieg der Laibstädter.

DJK Laibstadt: Christian Struller, Wolfgang Struller, Manfred Regensburger, Roland Eigner, Anton Schneider, Markus Holzschuh, Stefan Schmidpeter, Björn Potthoff, Hans-Jürgen Endres, Reinhard Netter, Michael Jobst, Thomas Fürsich
 


 22.03.07

KLJB  bei Heibad

Am 21.03.07 machte die KLJB Laibstadt eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Heibad in Heideck.

Einen Einblick konnte sich die KLJB Laibstadt verschaffen, als sie sich am Mittwoch den 21.03.07 gegen halb sieben am neuen Standort der Firma Haibad in Heideck eintraf. Durch die noch sehr junge Firma führte der Geschäftsführer und aus Laibstadt stammende Reinhard Schmidpeter. Heibad produziert hochwertige Badzimmermöbel. Schmidpeter führte die interessierten KLJBler erst durch die einzelnen Hallen, vom Wareneingang bis zur Auslieferung, und veranschaulichte die einzelnen Produktionsschritte so, dass auch der Leihe dies verstehen konnte. Nach den Produktionsräumen konnte die Ausstellung besichtigt werden, von denen so mancher nicht mehr loskam. Der Weg führte schließlich noch durch die Büroräume und dann in den Aufenthaltsraum, wo auch schon für das leibliche Wohl gesorgt war. Bei Pizza und Getränken studierte sogleich jeder den neuen Katalog und stellten Schmidpeter die ein- oder andere Frage zu seiner Firma. Mit einem Geschenk bedankte sich die KLJB für die Einladung und die eindrucksvolle Führung.
 


 22.03.07

Foto: Die einzelnen Sieger mit Vorsitzenden Bernhard Fenzel (hinten rechts) und Klaus Harrer (vorne rechts)

Vereinskegelturnier der DJK Laibstadt jährte sich zum 25 Mal.

(jpb) Beim alljährlichen Vereinskegeln wurde zwar kein neuer Teilnehmerrekord erzielt, doch ihren Spaß hatten die fast 50 Teilnehmer trotzdem. Vor allem bei den Jugendliche wurde das 25. Vereinsturnier besonders gut angenommen. An den vier Bahnen gaben die Kegler ihr Bestes und nach vier Runden "in die Vollen" und "beim Abräumen" standen die Vereinsmeister fest.

Absoluter Star Marianne Baumann, die mit 157 Holz selbst die Herren auf die Plätze verwies. Doch auch die weiteren Damenplätze konnten den Männern "das Wasser reichen". Platz Zwei für Andrea Weich mit 152 Holz und Carmen Heinrich machte mit 141 Holz Platz 3.

Seriensieger bei den Männern, Konrad Weich, zeigte auch heuer wieder seine Kontiunität mit 153 Holz. Ganz knapp dann die Entscheidung um Platz 2. Benedikt Lang hatte dann doch die Nase vorn mit 146 Holz vor Manfred Koller mit einem Kegel weniger.

Deutlich aber der Abstand beim männlichen Nachwuchs zu den Mädchen.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde wieder Daniel Herler Erster mit 119 Holz vor Johannes- (113) und Peter Baumann (109).

Die Pokale bei den Mädchen durften diesmal Andrea Eigner mit 107 und Sabrina Koller mit 54 Holz in Empfang nehmen.

Spannend wurde es bei der Entscheidung um den Trostpreis, bei dem Sebastian Meier knapp gegen Dominik Maurer verlor und bei den Damen durfte sich Melanie Schmidpeter die begehrte Wurstkette umhängen.

Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzender Bernhard Fenzel bei Klaus Harrer für die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung, gratulierte den einzelnen Siegern und händigte Urkunden und Pokale aus.


 15.03.07

Jahreshauptversammlung des Frauenbundes


LAIBSTADT (nh) - Über einen sehr guten Besuch der Jahreshauptversammlung konnte sich die Vorsitzende des katholischen Frauenbundes Laibstadt Johanna Heckel freuen. Das Thema "Sag nicht ja, wenn du nein meinst" hatte Zugkraft. Die Sozialpädagogin Elisabeth Meier aus Schwaig beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Thematik und konnte in ihrem sehr lebendig gestalteten Vortrag von vielen Erfahrungen berichten. "Oft sagen wir ja zu etwas, und merken erst hinterher, dass man genau das Gegenteil wollte", erklärte sie in ihren Ausführungen. Sie zeigte auch auf, was dahinter steckt und wo die Beweggründe für ein solches Verhalten liegen können. Die Beispiele waren anschaulich und verdeutlichten, wie schwierig oft Beziehungen im Zusammenleben sein können. Immer wieder müsse man sich bemühen, klare Grenzen zu setzen. "Verhalten sie sich künftig schlauer und achten sie mehr darauf, was sie wirklich wollen!", appellierte sie an die Frauen.

Die Arbeit des Zweigvereins mit 112 Mitgliedern stellte Anni Harrer vor. Sie verwies auf das Frauenfrühstück, das Rosenkranzbasteln, die Adventsfeier, Besinnungs- und Einkehrtage sowie den Weltgebetstag der Frauen. Der Ausflug nach Ludwigsburg habe großen Anklang gefunden. Nicht alle Angemeldeten konnten berücksichtigt werden. Den Kassenbericht gab Caroline Struller. Obwohl der katholische Frauenbund im letzten Jahr 2000 Euro für die Renovierung des Pfarrheims gespendet habe, könne man mit dem finanziellen Polster recht zufrieden sein.
 


 11.03.07

Männereinkehrtag

LAIBSTADT (nh) - Gibt es einen Kampf der Kulturen? Dieser Frage gingen die Männer beim diesjährigen Männereinkehrtag der Pfarrei Laibstadt nach. Referent Karl-Heinz Bittl aus Oberasbach, von Beruf Sozialpädagoge und Lehrbeauftragter an den Fachhochschulen Nürnberg und München, versuchte die Probleme die Christentum und Islam miteinander haben zu erläutern.

"Im Moment sieht es so aus, dass die einzige Kultur, die den Kampf gewinnen wird, die Kultur der Gewalt ist", so Bittl in seinen Ausführungen. "Der Krieg wird scheinbar allgegenwärtig." Gerade durch die oft ungefilterte Berichterstattung durch die sensationslüsternen Medien entstehe der Eindruck, dass wir uns in einer Gewaltspirale befänden. Doch im Moment sei es vor allem im Irak eher so, dass Suniten gegen Shiiten um die Vormachtstellung kämpfen würden. Um zu beurteilen, ob auch hierzulande eines Tages mit einem solchen Gewaltausbruch zu rechnen sei, müsse man jedoch erst einmal untersuchen, was eine Kultur eigentlich ausmache.

Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmer, dass Religion, Arbeit, Sprache und viele andere Dinge zu einer bestimmten Kultur gehören würden. "Aber", betonte der Referent, "es war und wird auch immer so sein, dass sich die Kulturen gegenseitig beeinflussten und beeinflussen werden." Im Westen gebe es bereits jetzt eine Mischkultur, was man beispielsweise bei den Essgewohnheiten leicht erkennen könne. Zusammensetzen würde sich eine Kultur aus Symbolen, Ritualen, Werten und Grundannahmen. Besonders der Unterschied durch eine individuelle Grundannahmen im Westen und eine kollektive Grundannahme im Osten, wo vor allem die Familienehre hoch bewertet werde, könne zu Differenzen führen.

"Hier kann man nur durch Dialog die vorhandenen Vorurteile abbauen." Gerade die Information sei wichtig, weil man sich auf Gerüchte nicht verlassen könne. Die Begegnung und die Auseinandersetzung mit dem Anderen sei das Gebot der Stunde. "Die Andersartigkeit sollten wir als Bereicherung ansehen, wobei wir immer auf die eigenen Grenzen achten müssen. Und die absolut wichtigste Grenze sind nun mal die Menschenrechte!"


 07.03.07

Foto: Sieger beim Luftgewehrschießen in Höbing

v.l.n.r.: Daniel Herler, Manfred Koller, Josef Spieß, Josef Herler, Georg Struller, Michael Brandl, Matthias Harrer, Josef Baumann, Sebastian Wacker

Luftgewehrschießen in Großhöbing

(jpb) 125 Jahre Krieger- und Soldatenkameradschaft Laibstadt. Zum Auftakt dieses Jubiläums hat die Vorstandschaft ihre Mitglieder nach Großhöbing zum 18. traditionellen Luftgewehrschießen eingeladen. Vorstand Matthias Harrer freute sich über die zahlreiche Teilnahme und besonders über die vielen Jugendlichen, die den Weg zum Schießstand gefunden haben.
Schützenmeister Sebastian Wacker und sein Gehilfe Manfred Biedermann unterwiesen die Schützen und nach einigen Probeschüssen ging es ins "Eingemachte". Nach je fünf Schüssen auf die Zielscheiben standen die Sieger fest. Josef Herler hatte mit 39 Ringen die ruhigste Hand, gefolgt von Josef Baumann mit 39 Ringen und Vorjahressieger Manfred Koller mit zwei Ringen weniger. Die Jugendlichen wurden eigens gewertet und hier zeigte Josef Spieß mit 32 Ringen den besten Streifen. Michael Brandl mit ebenfalls 32 Ringen und Daniel Herler mit 30 Ringen.
Den besten Einzelschuss des Abends platzierte Georg Struller mit einem 343,4 Teiler und damit nahm er den Wanderpokal mit nach Hause.

 


 04.03.07

MdL Manfred Weiß zu Gast bei der CSU Laibstadt

(jpb) 40 Jahre Mitglied in der CSU. Heinz Amann wurde vom CSU-Kreisvorsitzenden Manfred Weiß für die Treue zur CSU mit der Ehrennadel ausgezeichnet.
Zahlreich vertreten waren die Mitglieder der CSU Laibstadt bei der Hauptversammlung. MdL Manfred Weiß war eingeladen und berichtete aus der CSU Fraktion.
Die Wahlen brachten keine Überraschungen. Vorsitzender bleibt Josef Baumann. Neuer Stellvertreter wurde neben Fraktionsvorsitzender Reinhard Schmidpeter Marco Forster, der dafür das Amt des Kassiers an Albert Forster abgab.

CSU-Vorsitzender Josef Baumann konnte neben seinen Mitgliedern auch die der Frauenunion und der Jungen Union Heideck-Laibstadt begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ging er auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Auf dem Programm stand ein Referat über die neue Steuergesetzgebung, Kreisvorstandsitzungen, eine Unterschriftenaktion gegen die Verkürzung der Öffnungszeiten der örtlichen Bank, das neue Grundsatzprogramm der CSU, Teilnahme an einem Jugendleiterkurs der Hanns Seidl Stiftung, der Motorradausflug ins Taubertal und die Fahrt mit dem Bauernverband nach Ludwigshafen und Speyer. Höhepunkt aber war sicher der familienpolitische Dämmerschoppen mit der bayerischen Frontfrau der SPD Renate Schmidt in Laibstadt.
Die Neuwahlen, die MdL Manfred Weiß leitete, gingen schnell über die Bühne. Einstimmig wurde Baumann in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Reinhard Schmidpeter wurde wieder sein Stellvertreter und mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Marco Forster gibt man der Jugend eine Chance als zweiter Stellvertreter. Schriftführer bleibt Richard Marx, neuer Kassier wurde Albert Forster und Gerhard Standfest, Markus Harrer, Werner Fürsich und Andreas Schmidpeter komplettieren die Vorstandschaft. Helga Peter, als Vorsitzende der Frauenunion ist automatisch in der Vorstandschaft vertreten.
Viel Gewicht legte man auf die Wahl der Kreisdelegierten. Diese entscheiden indirekt, ob Seehofer oder Huber am kommenden Parteitag zum Vorsitzenden der CSU gewählt wird.
Richard Marx, Reinhard Schmidpeter und Josef Baumann wurden eindeutig in die Kreisdelegiertenversammlung gewählt.
Baumann bedankte sich bei seinen Vorstandschaft für die enge und ausgezeichnete Zusammenarbeit. Vor allem aber bei den Mandatsträgern, der Kreis- und Stadträtin Helga Peter sowie dem Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Schmidpeter, für ihre zeitaufwendige politische Arbeit in den einzelnen Gremien.
"Viel Arbeit", so der Vorsitzende, "wird der kommende Kommunalwahlkampf machen. Doch die Laibstädter sind mit ihren engagierten Kandidaten gut aufgestellt".
Sehr viel Arbeit wird auch der Landtagswahlkampf im nächsten Jahr machen. MdL Manfred Weiß blickte in seinem Referat noch einmal zurück auf die turbulenten Wochen des "Stoiberrückzuges" und er versuchte zu begründen, warum der Wechsel notwendig war.
"In der neuen Konstellation in München", so der Kreisvorsitzende, "wird er auf jeden Fall wieder für den Landtag kandidieren, da nun das Alter und die Erfahrung in der Fraktion gefragt sind und er mit Günther Beckstein ein ausgezeichnetes Verhältnis hat. Einen Generationswechsel wird es dann nach der "Ära Beckstein“" geben", so der amtierende Landtagsabgeordnete.
 


 28.01.07

Jahreshauptversammlung bei der DJK Laibstadt


(jpb) Trotz umfangreicher Aktivitäten ging die Hauptversammlung der DJK Laibstadt zügig über die Bühne. Bernhard Fenzel, 1. Vorsitzender der DJK, konnte zahlreiche Mitglieder im Sportheim begrüßen, nachdem zuvor Geistlicher Beirat Pfarrer Göttle in der Pfarrkirche einen Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder zelebriert hatte.
"Immer sehr gut besucht waren die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres", so Fenzel in seiner Begrüßung. Die Jazztanzgruppe hat sich wieder stabilisiert nach den Wirrungen im vergangenen Jahr und mit der neuen Jugend Arbeitsgruppe (AG) kommt auch frischer Wind in die Jugendarbeit.
Schriftführer Thomas Fürsich konnte zahlreiche, inzwischen schon traditionelle, Veranstaltungen aufzählen. Breit aufgestellt ist die DJK mit sportlichen und kulturellen Aktionen. 476 Mitglieder zählt der Sportverein zur Zeit.
Franz Eigner, Kassier der DJK, konnte ebenfalls mit vielen Zahlen aufwarten. Da alle positiv waren wurde von Kassenprüfer Werner Fürsich die Entlastung beantragt und von der Versammlung erteilt.
Stefan Reitner konnte dann die Erfolgsgeschichte der Fußballer verlesen. Ungeschlagen auf eigenem Platz in der laufenden Saison und mit 40 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und Platz vier für die zweite Mannschaft. Gute Arbeit vom neuen Trainer Robert Schwemmer, der die junge Mannschaft mitreißen und motivieren kann. Viel Arbeit hat hauch der neue Spielleiter Manuel Schuster, bei dem sich Reitner besonders bedankte.
Hervorragend angenommen werden die neuen Schutzkabinen am Sportfeldrand, die unter der Regie von Jürgen Schöll errichtet wurden.
In der Nachwuchsarbeit engagieren sich Wolfgang Struller und Manfred Koller, die mit ihrer Mannschaft E-Jugend den 8. Platz mit acht Toren belegen.
Sabine Schubert-Blum kümmert sich um die Damenmannschaft, die in der Kreisklasse auf dem 7. Platz überwintern. Und das Pfingstpokalturnier der Damen war für Wally Schnabel wieder der Höhepunkt der Saison. Heuer steht das 25. Pokalturnier auf dem Programm und die Vorbereitungen für Schnabel laufen bereits.
Nadja Tempelmeier ersetzt Heike Karius in der Mädchen-Fußballabteilung und auch hier klappt die Nachwuchsarbeit.
Gymnastik und Jazztanz in allen Facetten und Altersgruppen biete die DJK an. Silvia Reitner referierte über die zahlreichen Gruppen die von ihr, von Irmgard Struller, Irmgard Meier, Norbert Hausner, Caroline Struller und Ulrike Regensburger betreut werden.
Gut angelaufen, so Silvia Reitner, ist die Jugend AG, die sich bei einigen Veranstaltungen positiv in Szene gesetzt hat um sich ihren Traum von einer großen Tischtennisplatte zu verwirklichen.
Viel Zeit hat in den vergangen Jahren immer der Rückblick der Leichtathleten in Anspruch genommen. Doch etwas ruhiger ist es in dieser Abteilung geworden. Bernd Steiner zählte die Erfolge der Läufer auf. 11. Platz beim Landkreislauf, Sportfest mit zahlreichen Nachwuchssportlern, Keltenlauf mit Halbmarathon und viele diverse Laufveranstaltungen in ganz Deutschland (wir berichteten).


Konrad Struller, der Name ist Programm für die Laibstädter Läufer, tritt aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe zurück, doch aktiv wird er weiterhin bleiben Für seinen außerordentlichen Einsatz für die DJK wurde er vom Vorsitzenden Fenzel und seinen Lauffreunden besonders geehrt. Seine Aufgaben werden auf viele Schultern verteilt. So übernehmen Uwe Rupp und Bernd Steiner das Sportfest und Klaus Harrer, Steiner und Josef Maurer organisieren den Landkreislauf. Nur für den Volkslauf fand sich niemand und so wird diese Veranstaltung ersatzlos gestrichen.
Harrer Klaus, Winterwart, konnte von einer unauffälligen Skifahrt berichten. Wenig Schnee gab es vergangenes Wochenende, doch ein kurzweilige Alternativprogramm mit Kegelturnier, Schlittenfahrt und Besichtigung einer Glasbläserei ergänzten das Programm.
Zum Schluss hieß es für Fenzel noch zahlreiche Mitglieder für 10- beziehungsweise 25-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Nadel zu ehren.


 19.01.07


Foto:
Sie haben gut lachen. Die 24 Kids mit ihren Erzieherinnen des Laibstädter Kindergartens "Sankt Joseph" konnten sich über einen 100-Euro-Scheck und eine Einladung in den Nürnberger Tierpark freuen. Sie hatten bei der "Aktion Seelöwe" mit 200% einen Hauptpreis gewonnen.
 

200% Strahlende Kinderzähne

LAIBSTADT (nh) - Wer hat schon Angst vorm Zahnarzt? Die 24 Kids des Laibstädter Kindergartens "Sankt Joseph" jedenfalls nicht. Alle nahmen sie im letzten Jahr die halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungstermine bei ihrem Zahnarzt wahr und ließen bei dieser Gelegenheit ihre Seelöwenkarte abstempeln. Damit war der Grundstein für den von der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit (LAGZ) ausgeschriebenen Hauptpreis, nämlich einen Scheck in Höhe von 100 Euro und eine Fahrt in den Nürnberger Tierpark zum Patentier der LAGZ, dem Seelöwen "Goldie", gelegt.

Insgesamt nahmen in Bayern im vergangenen Kindergartenjahr 2005/2006 5714 Einrichtungen an der "Aktion Seelöwe" teil. Davon gewannen 52 Kindergärten einen Hauptpreis mit dem maximalmöglichen Ergebnis von 200 Prozent. Auch Heidecks städtischer Kindergarten an der Selingstädter Straße erzielte mit 184% ein gutes Ergebnis und erreichte immerhin Rang 3 im Arbeitskreis Roth-Hilpoltstein. Kinder und Erzieherinnen dieser Einrichtung dürfen sich über einen Scheck in Höhe von 80 Euro freuen.

Die LAGZ, ein Zusammenschluss der Zahnärzte und der gesetzlichen Krankenkassen in Bayern, hat einen gesetzlichen Vorsorgeauftrag und unterstützt Eltern und Erzieherinnen bei der Zahngesundheitsvorsorge. Sie bietet sowohl für die Kindergärten als auch für die Schulen (Grundschule und 5./6. Klasse) unterrichtsbegleitende Aktionen an, die von rund der Hälfte der Kindergärten und dreiviertel aller bayerischen Schulen angenommen werden. Im Rahmen der Gruppenprophylaxe kommen die LAGZ-Zahnärzte in der Regel ein bis zwei Mal jährlich in den Kindergarten bzw. in den Unterricht, um die Kinder mit altersgerecht verpackten Medien und Demonstrationsmitteln über die vier Säulen der Zahngesundheit (Mundhygiene, Ernährung, Zahnschmelzhärtung und Zahnarztbesuch) aufzuklären. Zudem werden von den Zahnärzten begleitend auch Ellternabende angeboten.

Im Kindergartenjahr 2002/2003 hat die LAGZ die "Aktion Seelöwe" an allen bayerischen Kindergärten gestartet, um einen eigenverantwortlichen Umgang mit Körper und Gesundheit schon frühzeitig zu erlernen. Auch die halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sollen zu einer selbstverständlichen Gewohnheit der Kinder werden. Die Aktion soll alle Kinder erreichen, auch und besonders die aus Familien, in denen Gesundheitsvorsorge einen geringen oder noch gar keinen Stellenwert einnimmt. Die Aktion soll die Erzieherinnen in den bayerischen Kindergärten bei ihrer pädagogischen Aufgabe der ganzheitlichen Gesundheitserziehung unterstützen.

Gefördert wird die "Aktion Seelöwe" vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Alle Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und die kommunalen Kindegärtenträger in Bayern unterstützen die Aktion.