Laibstädter Nachrichten

 


 05.02.11

Jahreshauptversammlung FFW

(jpb) Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Laibstadt wurde neben den üblichen Programmpunkten intensiv der Versicherungsschutz von passiven Mitgliedern der Feuerwehren im Ernstfall diskutiert.
Vorsitzender Mathias Harrer gab nach der Begrüßung der aktiven und einigen passiven Feuerwehrmännern an Schriftführer Harald Regensburg das Wort. In seinem Rückblick ging er auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Aktiv beteiligt war die Wehr an der Primiz von Michael Alberter, am Floriansfest in Heideck und beim Feuerwehrfest in Roth. Kassier Norbert Hausner konnten einen positiven Bericht vorlegen und Kassenprüfer Josef Herler bescheinigte ihm Gewissenhaftigkeit in den Aufzeichnungen.
Kommandant Bernhard Lang ging auf die beiden ernsthaften Einsätze der Wehr ein. So wurde die Truppe zu einem "Waldbrand" auf dem Gemeindegebiet Bergen gerufen , der aber noch glimpflich ablief. Tödlich dagegen verlief ein Verkehrsunfall auf der Straße von Aberzhausen nach Laibstadt. Hier wurde die Wehr zur Verkehrssicherung eingesetzt und Kommandant Lang berichtete von den Rechten gegenüber den Schaulustigen die sich am Unfallort aufhalten. Auf dem Jahresplan stand auch wieder die Alarmübung sowie die Leistungsprüfung mit zwei Gruppen. In den vergangenen Jahren war es immer kein Problem mit zwei Gruppen am Kirchweihsamstag die Leistungsprüfung abzulegen, doch auch hier macht sich der Nachwuchsmangel bemerkbar. Kritisch wird es, so stellvertretender Kommandant Markus Harrer, wenn es zum Ernstfall während des Tages in Laibstadt kommt. Aufgrund einer Beschlusslage aus dem Jahre 1977 endet der aktive Feuerwehrdienst nach 25 Jahren und somit auch der Versicherungsschutz beim Einsatz. Damals hatte man noch so viel Nachwuchs, dass man auf die älteren Semester nicht angewiesen war und so wich man mit einer Sonderregelung von den allgemeinen Statuten ab. Doch die Lage hat sich gewandelt und, so ein passiver Feuerwehrmann: "Ich kann doch nicht zusehen wie es beim Nachbarn brennt und darf als passiver Feuerwehrmann nicht helfen, da ich keinen Versicherungsschutz habe, wenn dann etwas passiert". So wurde einstimmig der Vorschlag des Kommandanten angenommen, wieder auf die allgemeinen Statuten der Feuerwehrordnung zurückzukommen, wo der aktive Feuerwehrdienst mit 63 Jahren endet.
Die anschließenden Bildergalerie, die Markus Harrer zeigte, machte deutlich, dass in den nächsten Jahren massive Investitionen in die Dorfwehren nötig sein werden. Oldtimer sind einige Feuerwehrfahrzeuge, mit denen die Wehren in den Einsatz fahren. Nach der Diskussion über den Übungsplan des neuen Jahres beendete Mathias Harrer die Versammlung.
 


 04.01.11

Die Sternsinger sind wieder unterwegs

Laibstadt (nh/nhe) - Laibstadts Heilige Drei Könige mit ihrem Sternträger (v.r.n.l. Carolina Struller, Verena Hausner, Nicola und Katharina Herler) wurden am Sonntag, 2. Januar, in Laibstadt ausgesandt. Stadtpfarrer Tobias Göttle mahnt dabei, dass gerade die Menschen die abseits und am Rande stehen würden, egal ob bei uns oder in der fernen Welt, unsere Hilfe bräuchten und deshalb die Drei Könige stellvertretend entsprechend aufgenommen werden sollten.